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Ruhige Nächte mit MariaDB

Die MariaDB Corporation hat für Ende Juni "MariaDB Enterprise Server 10.4" angekündigt. Das Release trägt den Namen "Ruhige Nächte" (Restful Nights) und soll in puncto Stabilität und Anpassbarkeit neue Standards für Datenbanken in großen Produktivumgebungen setzen. Für mehr Sicherheit wird es zudem neue Backup-, Audit- und Cluster-Funktionen geben.
Fehlerbehebungen haben bei "MariaDB Enterprise Server" [1] laut Anbieter höchste Priorität. So werden etwa neue geschäftskundenspezifische Funktionen auf frühere Versionen des MariaDB Servers rückportiert, um eine langfristige Produktunterstützung zu gewährleisten. Um produktive Umgebungen abzusichern, kommt in Version 10.4 unter anderem ein Enterprise-Backup zum Einsatz. Der Datensicherungsvorgang wird dabei in nicht-blockierende Abschnitte aufgeteilt, sodass Schreibvorgänge und Schemaänderungen im laufenden Betrieb vonstattengehen können. Die vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Multi-Master-Clustern soll außerdem dafür sorgen, dass selbst die Transaktionspuffer verschlüsselt und sämtliche Daten über die vollständige Datenbank hinweg umfassend geschützt sind.

Nicht zuletzt handele es sich um die erste Open-Source-Datenbank, die bi-temporale Datenhaltung sowie breit angelegte sofortige Schemaänderungen unterstützt. Bei bi-temporaler Datenhaltung sind sowohl systemversionierte als auch von anwendungsversionierten Tabellen möglich, wodurch Entwickler die möglichen Einsatzszenarien durch die Nutzung von temporalen Daten und Standard-SQL ausweiten können. Diese Möglichkeit wurde bisher nur von Oracle und IBM Db2 unterstützt. Sofortige Schemaänderungen sollen zudem die Iteration großer Mengen von Datensätzen erheblich beschleunigen. MariaDB Enterprise Server 10.4 ist laut Anbieter die einzige Open-Source-Datenbank, die unmittelbar Spalten neu ordnen, eine Spalte entfernen, eine neue Spalte an beliebiger Stelle einfügen oder eine Spalte vergrößern kann.

Der MariaDB Server 10.4 lässt sich im stationären Rechenzentrum ebenso betreiben wie in der Cloud oder auch in einer hybriden Umgebung und soll ab Ende Juni zur Verfügung stehen.
12.06.2019/ln

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