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Mehr Durchsatz durch NVMe

ICP Deutschland erweitert sein SSD-Portfolio für industrielle Applikationen um zwei NVMe-Modulserien von Cervoz. Je nach Anzahl der PCI Express Lanes verspricht der Anbieter Durchsatzraten zwischen 1600 und 3500 MByte pro Sekunde.
Zu den Merkmalen der neuen NVMe-SSDs von Cervox gehören unter anderem statisches und dynamisches Wear-Levelling sowie Bad-Block-Management.
Die T405-Serie von Cervoz [1] basiert auf dem Formfaktor M.2 2280 und ist mit dem PCI-Express-Bus der dritten Generation mit vier PCI Lanes ausgestattet. Durch die Verwendung von 3D-TLC-NAND-Flash-Zellen von Micron sollen die T405-SSDs langzeitverfügbar bis ins Jahr 2021 sein. ICP bietet das Modell in Größen von 256 GByte, 512 GByte und 1 TByte an. Die T420-Serie basiert ebenfalls auf dem M.2-2280-Formfaktor und dem PCI-Express-Bus der dritten Generation. Die Serie ist allerdings nur mit zwei PCI Express Lanes ausgestattet und verwendet 3D-TLC-NAND-Flash-Zellen von Toshiba. Erhältlich ist diese Variante in Größen von 128, 256 und 512 GByte.

Für alle Serien verspricht IPC einen hohen Qualitätsstandard und eine hohe Datenintegrität durch die Firmware mit LDCP-(Low Density Parity Check)-ECC-Fehlerkorrekturverfahren. Versorgt werden die NVMe-Module mit 3.3VDC-Eingangsspannung. Sie weisen laut Anbieter im aktiven Modus einen Stromverbrauch von unter 3500mW und im Idle-Modus von maximal 560mW auf. Die NVME-Module sind für einen Temperaturbereich von 0 bis 70 Grad Celsius ausgelegt. Einmal im System integriert, soll die "Fixed BOM" eine Kompatibilität über den gesamten Produkt-Lebenszyklus hinweg garantieren.
8.08.2019/ln

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