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Backup-Fehler automatisch beheben

Manchmal schlägt eine mit Veritas Backup Exec ausgeführte Sicherung fehl, zum Beispiel wenn eine Ressource nicht verfügbar ist. Insbesondere wenn ein Job häufiger nicht durchläuft, sind tiefere Einblicke sehr hilfreich – in Version 20.4 gibt es hierfür ein Debug-Log. In diesem Tipp zeigen wir darüber hinaus, eine Möglichkeit wiederkehrende Fehler automatisch beheben zu lassen.
Fehlerbehandlungsregeln können festgelegt werden, um auf bestimmte Kategorien von Fehlern automatisch zu reagieren.
Um das Debug-Log zu nutzen, klicken Sie nach fehlgeschlagenen Backupjobs mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Eintrag und wählen "Ausführen mit aktiviertem Debugging". Viele wiederkehrende Fehler lassen sich jedoch auch mit den seit Backup Exec 2010 [1] verfügbaren Fehlerbehandlungsregeln beheben.

Die Funktion erlaubt es, auf bestimmte Kategorien von Fehlern automatisch zu reagieren. Dazu gehören beispielsweise Netzwerk- und Ressourcenprobleme wie eine fehlerhafte DNS-Auflösung oder Ressourcen, die wegen Überlastung vorübergehend nicht erreichbar sind. In einem solchen Fall können die Fehlerbehandlungsregeln beispielsweise automatisch dafür sorgen, dass nach einigen Minuten ein erneuter Backup-Vorgang startet. Dabei ist es möglich, die Anzahl solcher Versuche zu begrenzen.

Um eine Fehlerbehandlungsregel anzulegen, klicken Sie die Backup Exec Schaltfläche, dann "Konfiguration und Einstellungen" und anschließend "Fehlerbehandlungsregeln". Wählen Sie "Neu" und "Fehlerbehandlungsregel aktivieren". Unter "Name" können Sie die angelegte Regel frei benennen. Aus der Fehlerkategorieliste wählen Sie anschließend den gewünschten Eintrag aus. Sie haben die Möglichkeit, 28 verschiedene Fehlerarten auszuwählen, auf die die Regel angewandt werden soll. Unter "Wiederholungsoptionen" sind bis zu 99 Versuche möglich, den Job erneut zu starten. Das maximale Intervall zwischen ihnen beträgt 1440 Minuten, also 24 Stunden.
25.08.2019/Veritas/ln

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