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Defrag auch für Flash

Mit "O&O Defrag 23" stellt O&O Software eine Neuauflage seiner Defragmentierungssoftware vor, die dank der selbst entwickelten SOLID/COMPLETE-Methode auch bei SSD-Laufwerken für eine signifikante Steigerung der Performance sorgen soll. Gerade im Serverbereich sollen sich damit erhebliche Einsparungen durch die Verkürzung der Zugriffszeiten erreichen lassen.
Mit Hilfe der SOLID/COMPLETE-Methode in "O&O Defrag 23" [1] werden verteilt gespeicherten Dateiteile defragmentiert, sodass zukünftig weniger Speicherzellen auszulesen sind. Im Ergebnis ist die SSD laut O&O Software schneller und die Zahl der Schreib- und Lesezugriffe wird durch die Defragmentierung verringert. Neben der neuen SOLID/COMPLETE-Methode will der Anbieter ferner die bisherige SOLID/QUICK-Methode erweitert haben: Sie ist schneller als COMPLETE und soll sich für eine schnellere Defragmentierung zwischendurch eignen. O&O Defrag 23 eignet sich sowohl für Flash-Speicher als auch für magnetische Festplatten. Für letztere soll die aktuelle Version die bisher hardwareschonendste sein.

Das Werkzeug löscht zudem auf Wunsch den unbelegten Festplattenspeicher und überschreibt ihn. Hierbei kommt laut Hersteller die neueste Technologie des Datensicherheitsprodukts "O&O SafeErase" zum Einsatz. Ein Rechner lässt sich so in einem Durchlauf sowohl optimieren als auch gegen das Wiederherstellen unerwünschter Dateien schützen. O&O Defrag 23 unterstützt zudem nun Windows Server 2019 in allen verfügbaren Editionen. Nicht zuletzt soll die Software die tatsächliche Speicherbelegung bei VMs sowie SANs optimieren. Insbesondere für das Host-System sei das Tool ideal, um die virtuellen Speicherbereiche, die in der Datei angelegt werden, optimal und damit performant zu platzieren.
17.10.2019/ln

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