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Speicher-Appliance mit integriertem ESXi

Dell gibt mit "PowerStore" den Startschuss für eine neue Storage-Appliance. Die Neuvorstellung setzt auf Automatisierung und eine anpassungsfähige Architektur und kommt zudem mit einem integriertem ESXi-Hypervisor von VMware.
Bereits in der kleinesten Ausbaustufe bietet Dell EMC PowerStore bis zu 4 PByte Speicherkapazität.
Die von Dell als Midrange-Speicher vorgestellte neue Produktreihe will durch eine hohe IOPS-Performance punkten. Dafür sorgen das durchgängige NVMe-Design und die Unterstützung von Storage Class Memory als dauerhafter Speicher, der von Dual-Port-Intel-Optane-SSDs betrieben wird. Ferner garantiert der Hersteller eine Datenreduzierung von 4:1, je nach Art der Workloads sollen auch zweistellige Reduktionsraten erreichbar sein. Mit einer Zwei-Knoten-Architektur in jedem Gerät will Dell zudem eine Verfügbarkeit von 99,9999 sicherstellen.

Der Neuzugang ist laut Anbieter ist das branchenweit einzige, speziell entwickelte Storage-Array mit integriertem VMware ESXi Hypervisor. Mit "AppsON" können Administratoren Anwendungen direkt auf dem Array bereitstellen, was die Flexibilität deutlich erhöhen soll. Dies eigne sich ideal für datenintensive Workloads an Core- oder Edge-Standorten sowie Infrastrukturanwendungen. PowerStoreOS, die Container-basierte Software-Architektur des Systems, ermögliche zudem ohne weitere Anpassungen eine standardisierte Einrichtung und damit eine schnelle Einführung neuer Funktionen.

Mithilfe von integriertem maschinellem Lernen werden arbeitsintensive Prozesse wie initiale Volumes-Zuweisung, Migration, Lastausgleich und Problemlösung automatisiert. Über die Dell EMC Cloud Storage Services lässt sich PowerStore als Managed Service direkt mit allen wichtigen Public Clouds einschließlich AWS, Microsoft Azure und Google Cloud verbinden. Die Dienste bieten Data Recovery as a Service (DRaaS) für VMware Cloud auf AWS. Dell EMC PowerStore ist ab sofort verfügbar.
6.05.2020/ln

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