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Verschlüsselte Micro-SSD mit Anti-Malware-Quarantäne

Als hardwareverschlüsselte microSATA SSD eignet sich Sentry K300 von DataLocker für den sicheren Transport kritischer Daten. Im Zuge eines Firmware-Updates auf Version 6.3.1 stellt der Anbieter Nutzern zusätzliche Funktionen für den USB-Datenspeicher zur Verfügung, darunter die Laufwerks-Bereinigung und die Anti-Malware-Quarantäne.
Durch die neue Funktion zur Bereinigung (Sanitization) des Laufwerks kann DataLocker [1] Sentry K300 beispielsweise nach dem Transport sensibler Daten wieder für einen neuen Einsatz vorbereitet werden. Bei der Bereinigung werden die Daten sowie der AES-Schlüssel unwiederbringlich gelöscht, während gleichzeitig die Konfigurations-Einstellungen für die Verwaltung des Laufwerks mit der Management-Plattform SafeConsole erhalten bleiben. Die Löschung der Daten kann in den Compliance-Berichten eingesehen werden. Zudem kann das Laufwerk danach nicht ohne Einbindung in die zentrale Verwaltung verwendet werden, was einem Missbrauch oder einer Entwendung des Laufwerks vorbeugt.

Ist ein Sentry K300 mit dem optionalen Anti-Malware-Scanner von McAfee ausgestattet, steht die neue Funktion Anti-Malware-Quarantäne zur Verfügung. Dadurch wird das Speichern einer erkannten, potentiell gefährlichen Datei im sicheren Quarantäne-Bereich auf der verschlüsselten Partition des Sentry K300 unterstützt. Von dort kann die Datei dann endgültig gelöscht oder wiederhergestellt werden, falls sie sich als ungefährlich herausstellen sollte. Auch diese Aktivitäten sind jederzeit in den Compliance-Berichten nachvollziehbar.

Weiter verbessert wurden im Zuge des aktuellen Firmware-Updates auch die Möglichkeiten, Sentry K300 trotz einer Verwaltung unter Windows an proprietären Fertigungssystemen zu verwenden. Denn via SafeConsole kann dem Laufwerk eine frei definierbare Anzahl an sogenannten Stand-Alone-Logins erlaubt werden. Damit kann der Mitarbeiter den K300 auch an Nicht-Windows-Systemen verwenden.

Erst nachdem die erlaubten Stand-Alone-Logins aufgebraucht wurden, muss das Laufwerk wieder mit einem Windows-PC verbunden werden. Dort werden dann Sicherheitsrichtlinien aktualisiert, Firmware-Updates durchgeführt und mögliche Laufwerksaktionen ermöglicht, etwa die Wiederherstellung eines vergessenen Passwortes.

Die microSATA SSD-Technologie macht das Laufwerk laut Hersteller bis zu viermal so schnell wie vergleichbare verschlüsselte USB-Flash-Speicher. Neben der integrierten alphanumerischen Tastatur verfügt Sentry K300 über ein OLED-Display. Dieses erlaubt dem Administrator und dem Anwender die benutzerfreundliche Konfiguration und Authentifizierung. K300 kann grundsätzlich Betriebssystem-unabhängig eingesetzt sowie optional mit der zentralen USB-Device-Managementlösung SafeConsole verwaltet werden.

Die zentrale Verwaltung erlaubt eine weitere Steigerung des Sicherheitsniveaus. Zu den Leistungsmerkmalen zählen dann der Auto-Inventar, die Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien, die Wiederherstellung vergessener Passwörter, die Löschung gestohlener bzw. verlorener Laufwerke, Compliance Berichte und viele weitere Features.
29.05.2020/dr

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