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Jetzt neu: Cloud-Defined Storage

Speicheranbieter Nebulon hat heute "Cloud-Defined Storage" auf den Markt gebracht. Dabei handelt sich um eine serverbasierte Datenspeicherlösung für Mission-Critical-Anwendungen im Rechenzentrum, die in der Nebulon-Cloud verwaltet wird. Administration und zugehörige Storage-Metriken soll die Neuvorstellung in einer einheitlichen Ansicht darstellen.
"Cloud-Defined Storage" [1] kombiniert eine sichere und cloudbasierte Steuerungsebene mit PCI-Express-Karten. Diese werden in den Servern der Kunden verbaut und stellen den unternehmenskritischen Anwendungen der Kunden alle notwendigen Enterprise-Storage-Funktionalitäten zur Verfügung. Mit Cloud-Defined Storage können Kunden kostengünstig und bequem den Speicheranforderungen von modernen Anwendungen wie Container und NoSQL-Datenbanken, als auch den klassischen Anwendungen wie VMware und hoch verfügbare SQL-Datenbanken gerecht werden.

Cloud-Defined Storage nutzt die Nebulon Services Processing Unit (SPU), um alle wesentlichen Enterprise-Datendienste bereit zu stellen, wie zum Beispiel Komprimierung, Verschlüsselung, Deduplizierung, Erasure Coding, Snapshots und Datenspiegelung. Die SPU ist eine PCIe-basierte Storage-Engine, die im Anwendungsserver des Kunden installiert ist und dort vergleichbar mit einer RAID-Karte an die internen SSDs des Servers angeschlossen wird.

Durch die Verwendung von Standard-SSDs in Standardservern soll die ausfallsichere Speicherlösung laut Hersteller sehr preiswert sein. Außerdem unterstützt sie alle Serverbetriebssysteme und Plattformen zur Virtualisierung und erfordert keinerlei Software oder Rechenressourcen auf dem Server. Dadurch soll es möglich sein, dass den Anwendungen der Unternehmen CPU, Netzwerk und Hauptspeicher des Servers komplett zur Verfügung stehen.
23.06.2020/ln

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