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Mehr Power mit PowerScale

Dell Technologies hat EMC PowerScale angekündigt, eine neue Familie von Speichersystemen. Die neuen Geräte versprechen mehr Leistung mit über 15 Millionen IOPS pro Cluster sowie verbesserte Inline-Datenreduktion und Skalierung von Clustern und File-Operationen.
Die "EMC Powerscale" bietet neben verbesserter Leistung umfangreiche Multiprotokoll-Unterstützung, darunter den neuen S3-Support.
Die neuen Speichersysteme der PowerScale-Familie [1] laufen unter OneFS, dem Betriebssystem, das bereits bei den NAS-Systemen EMC Isilon eingesetzt wird. Die PowerScale-Familie umfasst neue PowerEdge-basierte 1HE-All-Flash- und NVMe-Nodes sowie hybride, All-Flash- und Archiv-Isilon-Nodes mit dem Betriebssystem PowerScale OneFS 9.0.

Laut Hersteller sind jetzt bis zu 15,8 Millionen IOPS pro Cluster möglich, und die neuen All-Flash-PowerScale-F200-Nodes versprechen fünf Mal mehr Leistung als ihre Vorgänger. Verbesserte Inline-Datenreduktion mache die Plattform insgesamt bis zu sechs Mal effizienter. Darüber hinaus seien die PowerScale-Cluster in der Lage von 11 TB bis 60 PB und Millionen von File-Operationen zu skalieren. Zusätzliche Nodes lassen sich laut Angaben von Dell PowerScale- oder existierenden Isilon-Clustern innerhalb von nur 60 Sekunden hinzufügen.

Weiterhin könne PowerScale mittels flexiblen Failover-Regeln 80 Prozent Speichernutzung über das gesamte Cluster hinweg gewährleisten und mehreren Node-Ausfällen gleichzeitig standhalten. Die Unterstützung verschiedener Frameworks für das Management und die Container-Orchestrierung, so etwa Kubernetes oder Ansible, sollen Unternehmen dabei helfen, ihre Applikationsentwicklung zu optimieren und die Zeit bis zum Deployment zu verkürzen. Die PowerScale-Produkte sind ab sofort verfügbar.
25.06.2020/jm

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