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Hochverfügbare SQL-Cluster in der Google-Cloud

SQL-Server-Failovercluster-Instanzen stellen die Hochverfügbarkeit von SQL-Servern sicher. Um der Anforderung an gemeinsam nutzbaren Speicher in der Google-Cloud gerecht zu werden, empfiehlt der Cloudprovider Storage Spaces Direct. Die Krux dabei: Die Einrichtung erfordert, dass sich alle VMs und der Speicher im selben Rechenzentrum befinden. Hochverfügbarkeit gewährleistet Google jedoch nur bei standortübergreifenden Konfigurationen. Wie sich dieses Dilemma lösen lässt, verrät unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Mit den richtigen Schritten und Hilfsmitteln lässt sich auch in der Google-Cloud SQL-Hochverfügbarkeit realisieren.
SQL-Server müssen laufen. Die Erstellung und Konfiguration von AlwaysOn-Failovercluster-Instanzen (FCI) ist die gängigste Methode, um diese hochverfügbar zu halten. Voraussetzung für ihre Einrichtung ist ein gemeinsam nutzbarer zentraler Speicher. In lokalen Infrastrukturen kommen hierfür üblicherweise SAN- oder NAS-Lösungen zum Einsatz.

Nicht hingegen in der Google Cloud: Hier wird Shared Storage über das in Windows Server 2016 eingeführte Microsoft Storage Spaces Direct (S2D) realisiert. Dieses dient dazu, Speicher zu einem softwarebasierten virtuellen SAN zusammenschließen und über mehrere Cluster-Knoten hinweg als Pool bereitzustellen. Dieser Ansatz hat allerdings seinen Preis. Nicht nur, da sich die Funktion erst ab der Edition SQL Server 2016 nutzen lässt. Vielmehr wirft sie auch Probleme in Sachen Hochverfügbarkeit auf [1].
23.07.2020/ln/Dave Bermingham, Senior Technical Evangelist bei SIOS Technology

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