Meldung

Flexibler Datenspeicher in der Cloud

Nutanix präsentiert neue Hybrid-Cloud-Fähigkeiten in seinen Speichersysteme für unstrukturierte Informationen, Objects und Files. Damit seien Kunden nun in der Lage, eine horizontal skalierbare Speicherschicht mit hohem Bedienkomfort in verschiedensten Cloudumgebungen bereitzustellen. Das Management der Daten ließe sich so vereinfachen.
Die speicherbezogenen Erweiterungen stehen im Zusammenhang mit der jüngsten Markteinführung von Nutanix Clusters. Das Produkt unterstützt den Betrieb der hyperkonvergenten Infrastruktursoftware von Nutanix in AWS und künftig auch in Microsoft Azure. Nutanix [1] arbeitet nach eigener Aussage an der Bereitstellung seiner Technologie in verschiedenen Cloudumgebungen und an einem gemeinsamen Betriebsmodell, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, den Betriebsort ihrer Anwendungen in der jeweils präferierten Cloud zu wählen.

Nutanix Objects erlaubt derweil nun das Tiering von Objektdaten in einem S3-kompatiblen Objektspeicher wie zum Beispiel AWS S3. Die Tiering-Funktionalität verbessere zudem  das cloudübergreifende Management des Datenlebenszyklus ohne Einbußen hinsichtlich Transparenz und Kontrolle, da die Metadaten für einfachere Suchanfragen on-premise vorgehalten werden. Kunden könnten dabei ein beliebiges S3-kompatibles Ziel als Speicherebene (tier) in Nutanix Objects nutzen.

Nutanix Files ist zudem mittels Nutanix Clusters ab sofort in Public-Cloud-Umgebungen erhältlich. Als Hybrid-Cloud-Angebot zur Speicherung von Dateien biete Files eine einheitliche Anwendererfahrung und vereinfache das zentrale Management von Dateien über verschiedene Cloudbereitstellungen hinweg, ob am Edge, in Remote-Offices, Rechenzentren oder in der Public Cloud. Kunden sollen dadurch die Flexibilität erhalten, die jeweils passende Cloudumgebung auszusuchen, auf einfache Art und Weise zu skalieren und die Speicherung von Dateien in der Hybrid Cloud besser zu kontrollieren und zu steuern.

Nutanix Objects und Nutanix Files bieten nicht zuletzt einen verbesserten Recovery-Point-Objective (RPO)-Wert. Das sorge dafür, dass Daten über Rechenzentren und Cloudumgebungen hinweg stets verfügbar seien, sollte es zu einem ungeplanten Ausfall kommen. Objects ermögliche dank eines RPO-Werts von wenigen Sekunden eine Replizierung à la Streaming. Dies eigne sich besonders für containerisierte Workloads, die S3-Endpunkte als Primärspeicher nutzen können.

Unternehmen sollen dadurch ihre geschäftskritischen zustandsbehafteten Anwendungen containerisieren und den Geschäftsbetrieb auch unter widrigen Bedingungen aufrechterhalten. Darüber hinaus unterstützt Nutanix Files ab sofort einen RPO-Wert von bis zu einer Minute statt einer Stunde wie bisher. Dies sei vor allem für den Betrieb von Unternehmensanwendungen von Vorteil, die an NFS- und SMB-Endpunkten genutzt werden.
7.12.2020/dr

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