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Dell unterzieht Speichersysteme umfrangreichem Softwareupdate

Auf der Dell Technologies World 2022 in Las Vegas hat der Hersteller ein umfangreiches Softwareupdate seines Storage-Portfolios vorgestellt. Insgesamt will Dell über 500 neue Features in seine Produktlinien PowerStore, PowerMax und PowerFlex integriert haben. Entscheidende Neuerungen gibt es in den Bereichen VMware-Integration, Cyberresilienz und File-Services.
Für die Storage-Appliances von PowerStore [1] verspricht der Hersteller durch die Neuerungen Leistungssteigerungen von bis zu 50 Prozent bei gemischten Workloads und eine bis zu 66 Prozent höhere Kapazität. Hochverfügbare Replikationen in Metro-Netzwerken sollen sich jetzt mit nur fünf Klicks konfigurieren lassen. Zu den weiteren Neuerungen zählen zudem File Level Retention zum Schutz aufbewahrter Dateien vor Löschen und Änderungen sowie native Dateireplikation und Support von Drittlösungen für File-Monitoring und Ransomware-Schutz. Eine deutlich vertiefte VMware-Integration soll die Latenz und Performance von vVols verbessern und das Disaster Recovery durch vVols-Replikation, Snapshots auf VM-Ebene und schnelle Klone vereinfachen. Neu ist außerdem eine durchgängige NVMe-Unterstützung und erhöhte Netzwerkgeschwindigkeiten.

Die Storage-Arrays von PowerMax [2] bieten laut Dell Verbesserungen in punkto Cyberresilienz. Dafür sorgen unter anderem Cyber Vaults für herkömmliche und Mainframe-Umgebungen. Anti-Ransomware-Funktionen von CloudIQ sollen dabei unterstützen, Angriffe frühzeitig zu erkennen, ihre Gefahren zu minimieren und die Wiederherstellung betroffener Dateien zu beschleunigen. PowerMax bietet jetzt bis zu 65 Millionen sichere Snapshots und eine 4:1-Datenreduzierungsgarantie. Weitere Neuerungen umfassen automatisierte Abläufe wie Multi-Array-Smart-Provisioning, Workload-Optimierung, Zustandsüberwachung und Problembehebung. Zudem will Dell für eine schnellere Übertragung von Cloud-Snapshots in Public Clouds gesorgt haben, samt ihrer unmittelbaren Wiederherstellung.

Die softwarebasierte Infrastrukturplattform PowerFlex [3] erhält neue File-Services. Damit bietet sie einheitliche Block- und File-Funktionen zur Konsolidierung herkömmlicher und moderner Workloads. Zudem wird sie mit File-Support für alle großen Containerorchestrierungs-Plattformen ausgestattet. Dadurch kann sie alle Kubernetes- und Containerorchestrierungs-Plattformen von Amazon, Google, Microsoft, Red Hat, SUSE und VMware sowohl mit File- als auch mit Block-Support unterstützen. Unternehmen können damit gemäß Hersteller Multi-Cloud- und DevOps-Strategien einfacher umsetzen. Zu den weiteren Verbesserungen zählen außerdem NVMe-over-TCP-Konnektivität mit konsistentem und standardbasiertem Storage-Networking.
4.05.2022/ln

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