Meldung

Performance der Citrix Provisioning Services erhöhen

Bei der Nutzung der Citrix Provisioning Services kann es nach und während des Erstellens einer Windows-10-Vdisk vorkommen, dass beim Streaming eine schlechte Leistung auftritt. Das Problem äußert sich unter anderem darin, dass es sehr lange dauert, um die Vdisk zu erstellen. Außerdem möglich sind langsame Boot- und Login-Zeiten und nicht zuletzt ist auch die Geschwindigkeit der Dateiübertragung im Vergleich zu anderen Rechnern im Netzwerk oft zäh. Doch es gibt Abhilfe.
Performanceprobleme bei den Citrix Provisioning Services haben nicht selten mit dem Streaming-Dienst zu tun.
Zumindest für vorrübergehende Abhilfe dürfte sorgen, wenn Sie den Streaming-Dienst auf dem PVS-Server neu starten, der die Verbindung zum Zielgerät hält. Unterbrechen Sie dabei außerdem die Netzwerkverbindung zwischen dem Zielgerät und dem PVS-Server. Dies funktioniert allerdings nur so lang, bis das Zielgerät neu gestartet wird. Um das Problem langfristig zu beheben, müssen Sie die Ursache verstehen: Laut der Einstellungsbeschreibung versucht das Zielgerät nämlich, alle privaten Netzwerke und Subnetze in der Unternehmensdomäne zu ermitteln, wenn die Richtlinie auf den Standardwert (deaktiviert/nicht konfiguriert) eingestellt ist.

Diese Schwierigkeiten lassen sich lösen, indem Sie eine Microsoft-Richtlinieneinstellung auf dem Zielgerät konfigurieren. Setzen Sie dazu die Richtlinie "Computerkonfiguration / Verwaltungsvorlagen / Netzwerk / Netzwerkisolierung / Subnetzdefinitionen sind verbindlich" auf aktiviert. Dadurch kommt es zu folgender Konfiguration in der Zielgeräte-Registrierung:
Registry Hive: HKEY_LOCAL_MACHINE Registry Location: 
 Software\Policies\Microsoft\Windows\ NetworkIsolation Value Name: 
 DSubnetAuthoritive -Enabled Value: 1
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird die automatische Erkennung privater Netzwerk-Hosts in der Domänenumgebung durch Windows Network Isolation deaktiviert. Nur Netzwerk-Hosts innerhalb der über die Gruppenrichtlinie konfigurierten Adressbereiche werden als privat eingestuft. Eine verbesserte Performance beim Erstellen einer Windows-10-Vdisk sollte nun möglich sein.
8.04.2018/ln

Tipps & Tools

Online-Intensivseminar "Azure-Administration" [28.11.2022]

Das neue Intensivseminar "Azure-Administration" vermittelt an drei Tagen online, wie Sie Ihre Azure-Abonnements verwalten, Identitäten sichern, die Infrastruktur administrieren sowie virtuelle Netzwerke konfigurieren. Daneben zeigen wir, auf welchem Weg Sie Azure- und lokale Standorte richtig verbinden, den Netzwerkverkehr verwalten, Speicherlösungen implementieren, virtuelle Maschinen erstellen, Managed Services in Anspruch nehmen, Daten sichern und Ihre Umgebung überwachen. Sichern Sie sich rasch Ihren Platz für das Intensivseminar, das vom 29. bis zum 31. März 2023 stattfindet – für Abonnenten gilt wie immer ein Sondertarif. [mehr]

Zahl der Cloudnative-Anwender legt weiter zu [1.11.2022]

Laut einer aktuellen Umfrage nimmt die Attraktivität Public-Cloud-gestützter Entwicklungs- und Betriebskonzepte spürbar zu. Ein wichtiger Treiber ist dabei der Kostendruck in Unternehmen. Doch steht ein grundlegender Paradigmenwechsel weiterhin aus – vor allem weil der Fachkräftemangel als immer stärkerer Hemmschuh wahrgenommen wird. [mehr]

Fachartikel

Emotet – Ein zerstörerisches Comeback [7.12.2022]

Im Jahr 2014 tauchte Emotet zum ersten Mal auf – zunächst als bescheidener Banking-Trojaner. Doch die Cyberkriminellen hinter der Malware dachten weiter: Sie boten als eine der ersten Gruppen Malware-as-a-Service an und nutzen es erfolgreich, um ein massives Botnetz infizierter Systeme aufzubauen und den Zugang an Dritte zu verkaufen. Nach langer Ruheperiode gab es Ende 2021 ein Comeback – und zwar ein rasantes: Bis April 2022 stiegen die Emotet-Fälle um ganze 2700 Prozent. Unser Fachartikel trägt einige Erkenntnisse zu den neuen Methoden und Gefahren von Emotet zusammen. [mehr]

Buchbesprechung

The Security Culture Playbook

von Perry Carpenter und Kai Roer

Anzeigen