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Ubuntu-VM in Citrix erstellen

In Citrix-Umgebungen lassen sich unter Umständen nicht alle Applikationen als sogenannte 'Published Apps' bereitstellen, da es Abhängigkeiten zwischen Anwendungen gibt oder diese teils miteinander interagieren müssen, wofür ein kompletter Desktop benötigt wird. Möglicher Ausweg kann dann sein, für bestimmte Nutzer dedizierte Linux-VMs auf Basis von Ubuntu 16.04 zur Verfügung zu stellen, die per Machine Creation Services aus einem gemeinsamen Image erzeugt werden. Die Vorgehensweise dabei ist jedoch nicht ganz einfach.
In Citrix-Umgebungen kann es sinnvoll sein, für VDI-Projekte Ubuntu-VMs zu erstellen.
In einem ersten Schritt erstellen Sie die Ubuntu-16.04-VM auf einem Hypervisor wie zum Beispiel VMware vSphere oder Citrix XenServer. Danach installieren Sie die jeweiligen Hypervisor-Tools. Spielen Sie nun mit folgendem Kommando den Linux-VDA (Virtual Delivery Agent) auf:
sudo dpkg -i Pfad zum Linux-VDA.deb sudo apt-get install -f
Führen Sie die Installation fort und konfigurieren Sie die Laufzeitumgebung des Linux-VDAs mit
sudo /opt/Citrix/VDA/sbin/ctxinstall.sh
Konfigurieren Sie nun die Datei "/var/xdl/mcs/mcs/mcs.conf". Insbesondere können Sie hier diverse Variablen ändern, die zur Einstellung der MCS in Verbindung mit dem Linux-VDA dienen. Die Variable "dns" etwa legt die die DNSIP-Adresse fest, während "AD_INTEGRATION" Winbind oder SSSD einrichtet. Beachten Sie, dass SSSD zum Beispiel von SUSE nicht unterstützt wird. Mit "WORKGROUP" legen Sie den Arbeitsgruppennamen fest, wenn er im AD konfiguriert ist – Groß- und Kleinschreibung wird dabei berücksichtigt. "VDI_ MODE=Y" stellt den VDA für dedizierte Einzelsitzungen (VDI) ein. Fahren Sie nun in einem letzten Schritt die VM herunter, erstellen Sie einen Snapshot der VM und erzeugen Sie per Citrix Studio einen Katalog sowie eine Bereitstellungsgruppe mit der gewünschten Anzahl an VMs.
19.05.2019/ln

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