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Windows Virtual Desktop verfügbar

Windows Virtual Desktop ist ab sofort verfügbar. Mit dem Clouddienst lassen sich virtuelle Desktop-Umgebungen und Anwendungen auf Microsoft Azure innerhalb weniger Minuten für beliebige Geräte einrichten und bereitstellen – und das von Haus aus mit integrierten Sicherheits- und Compliance-Funktionen.
Windows Virtual Desktop ist laut Microsoft [1] der erste Dienst, der den virtuellen Einsatz von Windows 10 skalierbar für viele Desktop-Anwender parallel ermöglicht (Multi-Session). Der Service ist für Microsoft 365 verfügbar (Lizenzen E3, E5, A3, A5, F1, Business), für Office 365 ProPlus optimiert, unterstützt RDS-Umgebungen mit einer einfachen Benutzeroberfläche und bietet ohne zusätzliche Kosten erweiterte Sicherheitsupdates für Windows 7. Wenn der Support für Windows 7 endet, wird es ohne WVD keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr geben.

In Verbindung mit Microsoft 365 und Geräten der Surface-Familie (zum Beispiel Surface Go) lassen sich mit Hilfe von Windows Virtual Desktop mobile Arbeitsplätze realisieren, die das Arbeiten im Büro und im Home Office ermöglichen. Die Möglichkeit der Verzahnung mit Dynamics 365 bietet darüber hinaus eine vereinfachte Abwicklung von Geschäftsprozessen, zum Beispiel im mobilen Außendienst.

Wenn Arbeitsplätze mit hohen technischen Anforderungen benötigt werden oder standardisierte beziehungsweise besondere Betriebsumgebungen geschaffen werden müssen, sind virtuelle Desktops aufgrund ihrer einfachen Skalierbarkeit und Verwaltung eine gute Wahl. So finden sich heute in zahlreichen Unternehmen heterogene Arbeitsplatzanforderungen, die von einfachen Desktop-Umgebungen über leistungshungrige Entwickler- oder CAD-Arbeitsplätze bis hin zu ultramobilen Umgebungen reichen. Dazu kommen Einsatzszenarien in regulierten Organisationen mit hohen Sicherheitsanforderungen oder für die zeitlich begrenzte Nutzung mit spezifischen Benutzerrollen. Virtuelle Arbeitsplatzumgebungen können in all diesen Szenarien den Aufwand für die IT-Administration enorm reduzieren.

Zudem können Nutzerinnen und Nutzer mit Endgeräten wie Notebooks, Tablets oder Smartphones arbeiten, die in der Regel über eine geringere Rechenleistung verfügen als stationäre Geräte. Die Rechenleistung für diese sogenannten Thin- oder Zero Clients werden über virtuelle Desktops in zentralen Rechenzentren bereitgestellt.

Wie Windows Virtual Desktop die Komplexität bei der Bereitstellung virtueller Desktops konkret reduziert und welche Bereitstellungsvarianten es für eine bestmögliche Individualisierung gibt – ob Single Session (Virtual Desktop Infrastructure, VDI) oder Multi-Session (Remote Desktop Services, RDS) –, darüber informiert das aktuelle Microsoft Whitepaper "Einführung in Windows Virtual Desktop: Sichere und schnelle Bereitstellung virtueller Desktops" [2]. Hier erfahren Sie auch mehr über die Angebote von Microsoft-Partnern wie Citrix, die VMware Horizon Cloud, Samsung DeX oder das Edge-Betriebssystem IGEL OS.
1.10.2019/dr

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