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Vier Server-Musketiere

OVH lüftet den Vorhang für seine neue Serverreihe "Infrastructure". Die Geräte sollen sich durch eine Netzwerkanbindung mit hoher Bandbreite und erweiterte und Sicherheitsfunktionen auszeichnen. Ziel ist es, den hohen Anforderungen von mittelständischen Unternehmen an Skalierbarkeit und Leistungsfähigkeit beim Aufbau gebündelter Serverarchitekturen und der Verwaltung großer Datenbanken sowie zahlreicher anderer Anwendungen gerecht zu werden.
In der neuen Serverreihe "Infrastructure" [1] bietet OVH vier Konfigurationen für 99,99 bis 284,99 Euro im Monat: INFRA-1- und INFRA-2-Server eignen sich laut Anbieter insbesondere für die Medien-/Videobearbeitung und 2D/3D-Anwendungen. Sie sind mit Intel-Xeon-E-2274G- beziehungsweise E-2288G-Prozessoren und der Intel-UHD-Graphics-P630-Technologie ausgestattet. Beide Server bieten erweiterte Sicherheitsfunktionen auf Basis der Intel-Software-Guard-Extensions-(SGX)-Technologie, die den auszuführenden Code und die zu verarbeitenden Daten vollständig trennt.

INFRA-3-Server erlauben die Nutzung von Hochleistungsarchitekturen für Virtualisierung oder Containerisierung sowie die Durchführung komplexer Analysen oder den Aufbau virtueller Büros. INFRA-3 ist eine neue OVH-Konfiguration und verfügt mit dem AMD-Epyc7371-Prozessor über eine der effizientesten 16-CoreCPUs. Schließlich sollen INFRA-4-Server speziell der Ausführung komplexer Workloads wie der Bereitstellung virtueller Umgebungen und Container dienen. Der Server mit Dual-Prozessor-Konfiguration basiert auf den IntelXeon-SP-Prozessoren der zweiten Generation.

Alle Server der Infrastructure Reihe nutzen die Netzwerkfunktion OVH Link Aggregation (OLA), die es ermöglichen soll, die Netzwerkschnittstellen jedes Servers zu aggregieren, um seine Verfügbarkeit zu erhöhen und ihn gleichzeitig vom öffentlichen Netzwerk und potenziellen Bedrohungen zu trennen. Laut OVH erfüllt diese neue Reihe die höchsten Sicherheitsstandards – einschließlich der Einhaltung der ISO/IEC 27001. Sie bietet Funktionen wie den integrierten Anti-DDoS-Schutz sowie die Möglichkeit, alle Server und Clouddienste über das private vRack-Netzwerk von OVH mit anderen Cloudservices zu verbinden. Darüber hinaus nutzen die neuen Server das OVH-Netzwerk mit einer Bandbreite von 1 GBit/s (Standard) bis 4 GBit/s (optional) im öffentlichen Netzwerk und einer Bandbreite von 2 GBit/s (Standard) bis 5 GBit/s (optional) bei Nutzung von vRack.
31.10.2019/ln/jp

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