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AWS plant Verfügbarkeitszone in der Schweiz

Amazon Web Services möchte in der zweiten Jahreshälfte 2022 eine neue Infrastrukturregion mit drei Verfügbarkeitszonen in der Schweiz eröffnen. Aktuell stellt AWS weltweit 77 Verfügbarkeitszonen in 24 geografischen Regionen zur Verfügung. 12 weitere Verfügbarkeitszonen und vier zusätzliche Regionen sind für die Schweiz, Indonesien, Japan und Spanien angekündigt.
Mit der angekündigten AWS Europe (Zurich)-Region können Organisationen ihre Anwendungen in Rechenzentren in der Schweiz betreiben und Endkunden von dort bedienen. AWS-Regionen bestehen aus Verfügbarkeitszonen, also technische Infrastrukturen, die physisch getrennt und geografisch voneinander entfernt sind. Die physische Distanz reduziert das Risiko deutlich, dass ein einzelnes Ereignis die Kontinuität der Geschäftsabläufe beeinträchtigt.

Zugleich liegen die Verfügbarkeitszonen nah genug aneinander, dass eine niedrige Latenz für Anwendungen, die eine Hochverfügbarkeit verlangen, sichergestellt wird. Jede Verfügbarkeitszone verfügt über eine unabhängige Stromversorgung, Kühlung, eigene physische Sicherheit und ist über ein redundantes Netzwerk mit niedriger Latenz verbunden. AWS-Kunden, für die Latenz eine zentrale Rolle spielt, können ihre Anwendungen so aufbauen, dass sie in verschiedenen Verfügbarkeitszonen laufen und so eine hohe Fehlertoleranz erreichen.

Mit der neuen AWS [1] Europe (Zurich) Region können Kunden der Anforderung ihre Daten in der Schweiz zu halten, gerecht werden. Dabei behalten sie die Kontrolle darüber, wo ihre Daten gespeichert sind und sollen landesweit von einer niedrigeren Latenz profitieren. Schweizer Unternehmen hätten so sicheren Zugang zu den Amazon-Web-Services-Technologien und eine Auswahl an cloudbasierten Diensten für Analysen, künstliche Intelligenz, virtuelle Maschinen und Container, Datenbanken, Internet der Dinge, maschinelles Lernen sowie für mobile Applikationen, serverless Technologien oder auch die Datenspeicherung.

Mit der neuen Schweizer AWS-Region setzt AWS seine Investitionen in die Schweiz fort. Die Präsenz des Cloud-Anbieters im Land hat sich aufgrund des Kundenwachstums stetig vergrößert. Im April 2016 öffnete das erste Büro in der Schweiz in Zürich. Ein zweiter Standort folgte in Genf im Dezember 2017. Im März desselben Jahres richtete AWS zwei Points of Presence (PoP) in Zürich ein: Von hier werden Amazon CloudFront, Amazon Route 53, AWS Shield, AWS WAF sowie Lambda@Edge und Amazon Direct Cloud zur Verfügung gestellt.
2.11.2020/dr

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