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Studie: Unternehmen geben zu viel für Cloudservices aus

Couchbase hat die Kosten, die Unternehmen jährlich für ihre Cloudnutzung bezahlen, näher untersucht. Unter anderem aufgrund unflexibler Preisgestaltung und unzureichender Managementtools ermittelte die Studie unnötige Mehrkosten um etwa 35 Prozent.
Auch wenn unnötige Mehrkosten das Bild aktuell trüben, sind Unternehmen hinsichtlich der Cloud überwiegend optimistisch.
Laut dem "Couchbase Cloud Evolution Report 2022" [1], der auf einer weltweite Umfrage unter 650 Entscheidungsträgern auf Senior-Level basiert, geben Unternehmen im Schnitt jeweils mehr als 33 Millionen US-Dollar pro Jahr für Clouddienste aus. Rund 8,75 Millionen Dollar davon qualifiziert die Untersuchung als vermeidbare Mehrkoisten.  

Zu den Gründen, die die Kosten für Unternehmen in die Höhe treiben, zählen ein unzureichender Einblick in die Ausgaben und mangelnde Möglichkeiten zur Kostenoptimierung. Darüber hinaus mahnt die Studie die Notwendigkeit an, die Sicherheits- und Compliance-Funktionen zu verbessern sowie unflexible und unzureichende Abonnements umzugestalten. Problematisch seien auch Managementtools, die keine ausreichende Kontrolle bieten, sowie Daten, die nicht dort gespeichert werden, wo es nötig wäre, um gesetzliche Vorschriften oder Leistungsanforderungen zu erfüllen. Zu guter Letzt verursache auch ein Vendor-Lock-in höhere Kosten.

Weiter ermittelte die Studie generelle Enttäuschungen über Clouddienste. So gab mehr als ein Drittel der Unternehmen (36 Prozent) an, dass die in den letzten drei Jahren eingeführten Cloudservices ihre Erwartungen nicht erfüllt haben. Zudem haben Unternehmen mit den Einschränkungen der Services zu kämpfen. Demnach konstatierten 61 Prozent von ihnen, dass sie ihre Ambitionen im Bereich der digitalen Transformation aufgrund von Problemen mit Clouddiensten einschränken mussten. 58 Prozent haben laut der Umfrage Dienste gewählt, die nicht die Möglichkeit boten, ihr Geschäft entsprechend der Nachfrage zu skalieren.

Demgegenüber sieht eine überwältige Mehrheit der Befragten die Clouddynamik als unaufhaltsam an. So sagten 86 Prozent der deutschen Befragten, dass eine zunehmende Verlagerung der Infrastruktur in die Cloud "unvermeidlich" ist. Laut Studie eint auch fast alle Befragten eine optmistische Grundhaltung: Sie seien zuversichtlich, dass ihre Clouddienste ihnen das erforderliche Maß an Sicherheit, Verfügbarkeit, Leistung, Kosteneffizienz, Kontrolle, Skalierbarkeit und Compliance bieten werden.
5.07.2022/mh

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