Meldung

Bring-Your-Own-IP in die Cloud

OVHcloud will nach einer Early-Access-Phase in Kürze den Bring Your-Own-IP-Importdienst anbieten. Da IPv4-Adressen knapp sind, können Kunden damit über das OVHcloud Control Panel ihre bestehenden Bereiche öffentlicher IPv4-Adressen importieren, um sie als Blöcke von IP-Failover-Adressen zu nutzen.
OVHCloud ermöglicht den Kunden, ihre eigenen IP-Adressen in die Cloud mitzunehmen.
Dies soll den Wechsel in die Cloud durch weniger Aufwand für die Netzwerkplanung erleichtern. Außerdem sollen Kunden weiterhin von der Arbeit profitieren, die sie bereits in das Reputationsmanagement ihrer IP-Adressen investiert haben. OVHcloud [1] bleibe dabei seinen Grundsätzen treu und stelle die Reversibilität sicher. Die IPv4-Adressen der Kunden bleiben im Fall eines Wechsels frei von jeglichem Vendor-Lock-in.

IP-Adressen würden mit dem BYOIP-Service importiert und in Blockgrößen von /24 bis /19 segmentiert. OVHcloud bietet auch BYOAS an, um den Import von AS-Nummern der Kunden zu autorisieren und den Reputationsaspekt weiter zu verbessern. Der BYOIP-Service soll für die Angebote Bare Metal Cloud, Hosted Private Cloud und Public Cloud sowie für vRack und IP Load Balancer verfügbar sein. Der Service komme mit einer monatlichen Abrechnung und ohne Einrichtungsgebühr oder Verpflichtung in den kommenden Wochen für alle OVHcloud-Rechenzentren auf den Markt, sofern die IP-Adressen der Kunden zugelassen seien.
6.09.2022/dr

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