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Container-Siegeszug soll weitergehen

Red Hat prognostiziert die wichtigsten Container-Trends für das kommende Jahr: Angesichts der fortschreitenden Entwicklung hin zu cloudnativen Architekturen einerseits und unausgeschöpften Nutzungsmöglichkeiten von Containern als deren zentralen Komponenten andererseits sieht das Open-Source-Unternehmen eine dynamische Weiterentwicklung der Container-Technologie voraus.
Auch in KMU spielt Container-Technologie eine zunehmend wichtige Rolle.
Laut Red Hat sind Container im Mainstream angekommen [1]. Als aktive Treiber dafür sieht die Organisation vor allem die Weiterentwicklung des Open-Source-Systems Kubernetes, das zum De-facto-Standard in der Container-Orchestrierung avanciert und mittlerweile Basis moderner Softwareentwicklung sei.

Weitere Treiber für die Container-Nutzung sieht Red Hat in den beiden ebenfalls im Trend liegenden Segmenten Container-as-a-Service und Edge-Computing. Da Letzteres die Datenverarbeitung von zentralisierten Rechenzentren an entfernte, verteilte Standorte verlagert, sind dafür flexible, skalierbare und zuverlässige Technologien von entscheidender Bedeutung. Daher sollen auch hier Container und Kubernetes zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Für Container-as-a-Service-Angebote, bei denen ein Cloudanbieter die Ablaufumgebung für Container, also die Container-Plattform, bereitstellt, prophezeien die Open-Source-Experten eine verstärkte Nachfrage vor allem von mittelständischen Unternehmen. Hier rät Red Hat allerdings zur Vorsicht und betont, dass nur eine vollständig hybridfähige Container-Plattform Zukunftssicherheit bietet.

Nicht zuletzt gehen die Fachleute auch davon aus, dass mit auf Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML) basierenden Segmenten die mit am schnellsten wachsenden Anwendungsfälle für containerisierte Applikationen weiter wachsen werden: zum Beispiel Data-Science-Workflows und der Analytikbereich. Ihnen böten containerisierte Umgebungen hohe Agilität, Flexibilität, Portabilität und Skalierbarkeit, wodurch KI- und ML-basierte Software schneller und ohne Vendor-Lock-in entwickelt, getestet und bereitgestellt werden könne.
18.12.2020/mh/jm

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