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Kubernetes-Backup erstellen

Das Containermanagement-Tool Kubernetes hat sich in den letzten Jahren zum De-Facto-Standard beim Deployment von Applikationen entwickelt – lokal und in der Cloud. Im Betrieb speichert Kubernetes alle Clusterdaten inklusive der Ressourcenspezifikationen in "etcd", einem verteilten Key-Value-Store. Daraus ergibt sich logischerweise, dass etcd als Schlüsselkomponente unter allen Umständen Teil des Backups sein muss. Das freie Werkzeug "KubeDR" will dies erledigen.
Wie die komplette Bedienung von KubeDR erfolgt auch das Festlegen der Backup-Policy per Code.
Die Krux beim Kubernetes-Backup liegt in der oftmals notwendigen manuellen Vorarbeit, die wie so oft in der IT fehleranfällig ist. So verlangen Backupprodukte, die in Kubernetes laufende Anwendungen sichern, oft nach einer genauen (manuellen) Kennzeichnung dessen, was am Ende weggeschrieben werden soll. Der Applikationsverantwortliche definiert also, welche Daten seiner Anwendung kritisch sind, und auf dieser Basis erfolgt die Sicherung. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass nicht alle wichtigen Ressourcen Berücksichtigung finden.

Viel einfacher wäre es, ectd direkt zu sichern. Dies passiert oft als zweiter Weg zu einem Kubernetes-Backup per etcd-Snapshot. Doch auch dieser Prozess erfordert händische Eingriffe. KubeDR [1] kommt ohne dieses Zutun zu einem vollständigen Kubernetes-Backup aus, egal ob dieses lokal läuft oder in der Cloud. Dazu sichert es nicht nur etcd, sondern auch die Zertifikate. Diese beiden Elemente erlauben zusammen, den Cluster im Fehlerfall wieder aufzubauen. Dabei kann als Zielspeicher jeder S3-kompatible Storage dienen und die Backups lassen sich bei Bedarf pausieren und dann wieder starten. All dies erledigt KubeDR automatisch und entfernt dabei zudem ältere, nicht mehr benötigte Sicherungen nach den Vorgaben des Administrators.
23.04.2021/jp

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