Schneller durchs Dateisystem: Auto-Discovery abschalten

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Schneller durchs Dateisystem: Auto-Discovery abschalten

10.11.2025 - 07:00
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Auch unter Windows 11 nutzt der Explorer weiterhin die alte Funktion "Folder Auto Discovery", um die Anzeige von Ordnerinhalten automatisch anzupassen. Das kann jedoch zu spürbaren Verzögerungen beim Öffnen von Verzeichnissen führen – insbesondere bei großen Datenbeständen oder komplexen Netzlaufwerken. Mit einem kleinen Registry-Eingriff lässt sich diese Funktion vollständig abschalten.

Das Abschalten der "Folder Auto Discovery" kann die Performance verbessern, vor allem in Umgebungen mit individuellen Anzeige- oder Sicherheitsanforderungen. Erstellen Sie dazu mit dem Texteditor eine Datei mit der Endung .reg und fügen Sie folgenden Inhalt ein:

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell\Bags\AllFolders\Shell]
"FolderType"="NotSpecified"

Speichern Sie die Datei und führen Sie sie per Doppelklick aus. Nach dem Import ist die automatische Ordnererkennung des Explorers deaktiviert – und die Anzeige von Inhalten sollte deutlich flotter reagieren.