Tipps & Tools

Detaillierte Systemsteuerung aufrufen

Leider zeigt die Systemsteuerung unter Windows 8, 7 und Vista nicht immer sämtliche für den IT-Experten wichtigen Details an. Dies können Sie aber auf allen genannten Plattformen mit einem kleinen Trick unter Einsatz eines einzigen Buchstabens bei der Eingabe ändern. Wenn Sie im Startmenü im Suchfeld ein kleines 'l' eintippen, können Sie direkt zu einer langen Liste springen, in der die einzelnen Systemeinstellungen aufgeführt werden und mit einem Mausklick direkt auswählbar sind.

Download der Woche: IMAPSize

In kleineren und mittleren Arbeitsumgebungen greifen viele Nutzer beim Abrufen Ihrer E-Mails auf das Netzwerkprotokoll IMAP zurück. Findet sich im Posteingang eine große Anzahl von Nachrichten, wird die Kommunikation schnell unübersichtlich. Das regelmäßige Ausmisten von IMAP-Konten ergibt also Sinn. Die meisten E-Mailclients stellen dazu jedoch nur begrenzte Funktionen bereit. Hier hilft 'IMAPSize', mit dem sich Accounts sehr einfach durchsuchen lassen. Auch das selektive Löschen von Anhängen oder das Ändern von Flags stellt mit dem Werkzeug kein Problem dar.

Webseiten vorab überprüfen

Viele Unternehmen wollen zu Recht absolut sicher gehen, dass Mitarbeiter das Internet nur auf geprüften und risikolosen Webseiten nutzen. Um die dazu rein technisch getroffenen Maßnahmen wie Firewall oder Malware-Scanner zu komplettieren, können Sie Anwendern intern noch die Webseite 'URLVoid.com' weiterempfehlen. Das Portal scannt für den Nutzer die zu besuchenden Webseiten im Vorfeld auf Exploits, Malware und ähnliche unerwünschte Elemente und gibt im Ernstfall eine Warnmeldung aus.

Kontaktverwaltung für kleine Firmen

Viele Kunden selbstständiger Admins bauen ihre IT-Infrastruktur Stück für Stück auf. Wenn dann für die Verwaltung von Kundendaten zunächst keine hochpreisige Lösung finanzierbar ist - schließlich gehen Security und Netzwerk in der Planung vor - sollten Sie einen Blick auf das kostenfreie Tool 'BlueSeal Contact Manager' werfen. Mit seiner umfassenden Funktionalität und der Fähigkeit, einen extensiven Datenbestand problemlos zu verwalten, lassen sich die wichtigen Kontaktdaten komfortabel einpflegen.

Warnung bei fehlendem Netzlaufwerk unterdrücken

Jeder kennt das Problem: Ist ein zuvor im Netzwerk eingebundenes Laufwerk nicht mehr auffindbar, sendet Windows bei jedem Systemstart eine entsprechende Fehlermeldung. Diese kann teilweise ziemlich nervig sein, gerade wenn das Speicherziel bald wieder in Betrieb geht und Sie die Verknüpfung deshalb nicht komplett löschen und später wieder neu erstellen wollen. Deshalb sollten Sie einen kleinen Eingriff in die Registry vornehmen, der diesen Alarm einfach abschaltet.

Verlorene Boot-Dateien wieder einspielen

Immer wieder melden sich Mitarbeiter, deren System mit der Fehlermeldung 'ntdlr not found' oder 'bootmgr not found' hängt und nicht mehr hochfährt. Um den Frust schnell wieder abzustellen, kopieren Sie am besten je nach eingesetztem Betriebssystem ganz einfach die notwendigen Startdateien manuell auf die Festplatte. Dieser simple Trick funktioniert natürlich nur, wenn die Festplatte physikalisch in Ordnung ist und die richtige Partition zum Systemstart ausgewählt ist.

Kurz-URLs sicher auflösen

Die rasant gestiegene Verwendung von Links hat leider auch dazu geführt, dass sich einige Verknüpfungen zu wahren Zeichen-Monstern entwickelt haben. Um für Erleichterung zu sorgen, verwenden viele Webseitenbetreiber Kurz-URL-Dienste wie etwa TinyURL. Diese schrumpfen zwar zu lange Weblinks, schaffen aber gleichzeitig neue Sicherheitsprobleme für Administratoren - denn schließlich sehen Anwender erst nach dem Anklicken eines Kurz-Links, wohin die Verknüpfung letztendlich führt. Der Online-Service 'LongURL.org' verschafft hier Abhilfe.

Fehlerbehebung innerhalb der Citrix-VDI

Nicht wenige Unternehmen haben in der letzten Zeit 'Citrix VDI-in-a-Box 5.0' eingeführt und nutzen die Umgebung zur Desktop-Virtualisierung. Beim Betrieb der VDI ist aber gelegentlich zu beobachten, dass einzelne Anwender sofort automatisch vom System abgemeldet werden, nachdem sie sich mit einem virtuellen Desktop verbunden haben. Die Ursache für diesen unerwünschten Effekt kann entweder an falschen User Credentials oder einer Fehlkonfiguration des Desktops selbst liegen.

Remote-Zugriff über Google Chrome

Für Support-Fälle nutzen Administratoren meist unterschiedliche Werkzeuge zum Remote-Zugriff. Die meisten davon sind zwar kostenlos, erfordern aber eine mehr oder weniger umfangreiche Installation. Beinahe mit Bordmitteln funktioniert die Verbindung, wenn sich Google Chrome mitsamt der Erweiterung 'Chrome Remote Desktop' auf beiden Systemen findet. Dann klappt der Zugriff über den Browser und somit plattformunabhängig - dies schließt Windows, Linux, Mac OS X und Chromebooks ein.

Netzwerkverknüpfung in die Taskleiste

Die Taskleiste von Windows 7 bietet grundsätzlich nur ausführbaren Dateien einen Unterschlupf. Wenn Sie dort allerdings eine beliebige Zielverknüpfung wie beispielsweise einen Server im Netzwerk unterbringen wollen, hilft ein kleiner Trick weiter. Am Anfang steht dabei das Erstellen einer leeren Textdatei, zum Beispiel 'netzwerk.txt'. Diese benennen Sie dann anschließend in 'netzwerk.exe' um und nach ein paar zusätzlichen Schritten können Sie bequem über die Taskleiste auf den entfernten Server zugreifen.