asynchron
Eine asynchrone Datenübertragung arbeitet ohne ein gemeinsames Taktsignal. Bei der asynchronen Datenübertragung wird jedes übertragene Byte durch ein Startbit und ein oder zwei Stoppbits begrenzt. Falls der Zeitrhythmus des Empfängers zwischen Start- und Stopp-Bit zu stark vom dem des Senders abweicht, kommt es zu Übertragungsfehlern. Vorteilhaft ist dagegen, dass keine zusätzliche Leitung für das Taktsignal benötigt wird. Die asynchrone Datenübertragung ist vor allem bei Wählverbindungen und niedrigen Datenraten verbreitet. Standleitungen arbeiten dagegen fast immer synchron.
In höheren Protokollschichten, die nichts mehr mit Taktsignalen zu tun haben, gibt es den Begriff der asynchronen Verarbeitung. Zwei Systeme arbeiten asynchron zusammen, wenn ein System einem anderen einen Auftrag erteilt, die Bearbeitung dieses Auftrages aber nicht abwartet, sondern schon vorher weiterarbeitet. Oft werden asynchron arbeitende Einheiten über MOM-Systeme gekoppelt.
Fachartikel
So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]
Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]
Grundlagen
Monitoring [30.01.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und
Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und
Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu
den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und
Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
