D-Kanal


Signalisierungskanal im ISDN. D kommt von dial (engl. wählen). Im D-Kanal werden digitale Informationsströme in einem rahmenorientierten HDLC-Protokoll (LAP-D-Protokoll) übertragen.

Über den D-Kanal erfolgt paketorientiert der Verbindungsaufbau und -abbau sowie die Kommunikationssteuerung. Er ist damit die Voraussetzung für die Diensteintegration und Mischkommunikationen im ISDN. Über den D-Kanal kann außerdem paketvermittelte Datenübertragung vorgenommen werden. Das wird von einigen Kommunikationsprodukten auch für Anwenderkommunikation ausgenutzt. Dies wird aber von den Netzanbietern nicht gern gesehen, weil der D-Kanal nicht als Nutzkanal gedacht ist. Andererseits unterstützen sie solche Implementationen, weil sie für den D-Kanal keine oder geringere Gebühren berechnen.

Man unterscheidet zwischen D16-Kanal und D64-Kanal.

Siehe auch:
B-Kanal
H-Kanal

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]