random early detection


Mit Random Early Detection (RED) wird ein Algorithmus bezeichnet, der zur Flusssteuerung und Stauvermeidung bei verbindungsorientierten Protokollen wie TCP entwickelt wurde. Werden Netzknoten durch ankommende Pakete überlastet, so verwerfen sie diese Pakete einfach. Der Sender der Paket stellt fest, dass diese nicht ankommen und vermindert daraufhin freiwillig die Sendegeschwindigkeit. Da das Verwerfen der Pakete in Routern zufällig erfolgt, können durch RED unter Umständen eine Vielzahl von Verbindungen zur Neuübertragung von Verkehr veranlasst werden, was den Stau verschärfen kann. Andererseits kann es auch dazu führen, dass zu viele Verbindungen abbremsen und es dadurch erst Recht zu Lastschwankungen kommt. Weil beim Verwerfen von Paketen nicht auf Prioritäten geachtet wird und ein Client sich durch das Nichtverzögern des Datenverkehrs Bandbreitenvorteile verschaffen könnte, sind mit dem reinen RED-Algorithmus keine QoS-Konzepte umsetzbar. Daher wurden erweiterte Algorithmen wie WRED und flow-based WRED entwickelt, die sich besser zum Traffic Shaping eignen.

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]