Redundanz


In der Informationstheorie versteht man unter Redundanz zusätzliche, eigentlich überflüssige Information. Um Daten zu komprimieren versucht man die Redundanz zu verringern. Zum Zwecke der Fehlertoleranz wird Redundanz wieder eingeführt (EDC, ECC).

Bei technischen Systemen versteht man unter Redundanz die bewusste Mehrfachauslegung von technischen Bestandteilen. Die bei normaler Funktion überflüssigen Bestandteile sind als Ersatz für ausfallende Komponenten gedacht. Sehr verbreitet ist die Verdopplung z.B. von Netzteilen in zentralen Netzwerkgeräten oder Servern.

Noch komplizierter wird die Sache, wenn nicht nur der Totalausfall kompensiert, sondern auch die korrekte Arbeitsweise z.B. von Bestandteilen eines Steuerungssystems verifiziert werden soll. In diesem Fall kommen so genannte 2-aus-3-Systeme oder 3-aus-5-Systeme zum Einsatz. Diese ermitteln ein benötigtes Ergebnis dreimal bzw. fünfmal in unabhängigen, zum Teil unterschiedlichen aufgebauten Komponenten und fällen damit Mehrheitsentscheidungen.

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]