Redundanz
In der Informationstheorie versteht man unter Redundanz zusätzliche, eigentlich überflüssige Information. Um Daten zu komprimieren versucht man die Redundanz zu verringern. Zum Zwecke der Fehlertoleranz wird Redundanz wieder eingeführt (EDC, ECC).
Bei technischen Systemen versteht man unter Redundanz die bewusste Mehrfachauslegung von technischen Bestandteilen. Die bei normaler Funktion überflüssigen Bestandteile sind als Ersatz für ausfallende Komponenten gedacht. Sehr verbreitet ist die Verdopplung z.B. von Netzteilen in zentralen Netzwerkgeräten oder Servern.
Noch komplizierter wird die Sache, wenn nicht nur der Totalausfall kompensiert, sondern auch die korrekte Arbeitsweise z.B. von Bestandteilen eines Steuerungssystems verifiziert werden soll. In diesem Fall kommen so genannte 2-aus-3-Systeme oder 3-aus-5-Systeme zum Einsatz. Diese ermitteln ein benötigtes Ergebnis dreimal bzw. fünfmal in unabhängigen, zum Teil unterschiedlichen aufgebauten Komponenten und fällen damit Mehrheitsentscheidungen.
Fachartikel
Jobmotor Cloud: Die neuen IT-Berufe [15.05.2013]
Cloud Computing etabliert sich als weit verbreitetes Modell und will zur effizienten Nutzung der IT beitragen. Dabei krempelt die Cloud die Informationstechnologie auch am Jobmarkt um. Welche Qualifikationen gefragt sind, wenn sich Fachkräfte beruflich in die Cloud verlagern wollen, beschäftigt viele IT-Spezialisten. Unser Fachbeitrag gibt sich positiv und erklärt, warum die Aussichten anders als im Wetterbericht oft heiter sind – trotz oder vielmehr wegen aufkommender Wolken in der IT-Landschaft. [mehr]
Grundlagen
Remote-Protokolle [29.11.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.
Die Gruppe der sogenannten "Remote-Protokolle" stellen eine Familie von Übertragungsprotokollen im Netzwerk dar, die den Zugriff auf entfernte Inhalte ermöglichen. Zur Anwendung kommen diese Protokolle vor allem im IT-Support/Helpdesk, in Terminalserver- und Virtual Desktop-Infrastrukturen. [mehr]
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