Verzeichnisdienst
auch Directory- oder Naming-Service
Ein Verzeichnisdienst dient der Verwaltung von Informationen zu Netzwerkressourcen wie Rechnern und Druckern. Die Ressourcen bekommen eindeutige Namen und können hierarchisch angeordnet werden. Außerdem kann er auch Informationen über die Benutzer des Netzwerkes enthalten, die z.B. für eine Zugangs- und Rechteverwaltung benutzt werden. In modernen Verzeichnisdiensten werden dazu die digitalen Zertifikate der Benutzer als Attribute der Benutzerobjekte gespeichert.
Der Verzeichnisdienst erlaubt das Lesen von Informationen zu Objekten mit bekanntem Namen oder das Auffinden von Objekten mit bestimmten Eigenschaften.
Während es in der Vergangenheit eine Vielzahl von herstellerspezifischen Verzeichnisdiensten gab, setzt sich heute mehr und mehr LDAP als Schlüsseltechnologie für firmenweite Verzeichnisdienste durch. Im Internet ist nach wie vor DNS das dominierende System.
Siehe auch:
ADS
Directory
DNS
NDS
NIS
StreetTalk
X.500
YP
Fachartikel
Anwenderbericht: Desktop-Virtualisierung senkt IT-Kosten der Stadt Bergheim [16.05.2012]
Die Stadt Bergheim setzte früh auf Terminalserver und hatte schon 2006 drei Citrix-Server in Betrieb. Um zusätzlich Betriebskosten zu senken, führte die Kommune dort vermehrt Thin Clients ein. Nach dem Vorbild einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT ermittelte die Behörde 2011 die realen Kosten ihrer IT-Landschaft. Das Fazit unseres Anwenderberichts: Die durchschnittlichen Desktop-Kosten der Thin Client-Umgebung lagen um fast 45 Prozent niedriger als bei der dezentralen Anwendungsbereitstellung in einer PC-Umgebung. [mehr]
Grundlagen
Desktop-Virtualisierung [25.04.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form. [mehr]
