ACL


Access Control List

Zugriffskontrollliste

Zugriffskontrolllisten werden allgemein dazu verwendet festzulegen, wer welche Rechte auf welchen Ressourcen besitzt. So dienen Sie der Konfiguration von Screening-Software, die meist Bestandteil von Routern ist. In der ACL ist beschrieben, welche Datenpakete beim Screening von welchen Hosts (IP-Adresse) und welchen TCP-Ports oder UDP-Ports ausgefiltert werden oder nicht. Man reglementiert damit also, welche Rechner mit welchen Diensten ins LAN hinein oder damit hinaus dürfen. Die ACL kann sowohl positiv (permit, erlauben) oder negativ (deny, verbieten) formuliert werden. Sie sollte sehr sorgfältig ausgefüllt werden, da sie die Sicherheit des Systems wesentlich bestimmt.

Windows NT und mehr und mehr Unix-Systeme verwalten die Dateizugriffsrechte für Benutzergruppen auch auf Basis von ACLs.

Siehe auch:
Firewall

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Verteilter Storage [29.10.2014]

Für Datenmengen im Petabyte-Bereich müssen neue Lösungen her. Ein Ansatz sind verteilte Dateisysteme, die hohe Kapazität, Redundanz und Performance vereinen. Hierbei gibt es einige Ansätze in der Open Source-Welt wie auch als kommerzielle Produkte. [mehr]