HDML


Handheld Device Markup Language

Auszeichnungssprache für Handgeräte

HDML ist eine einfache Sprache, die genutzt wird, um Hypertextinhalte und Applikationen für Handgeräte mit kleinen Displays zu definieren. HDML wurde entworfen, um die Infrastruktur und Protokolle des WWW nutzen zu können, indem man eine effiziente Auszeichnungssprache für Handys und andere Handgeräte bereitstellt. In HDML werden die Fähigkeiten und Einschränkungen typischer Handgeräte berücksichtigt. Der Fokus von HDML geht aber über Präsentation und Layout hinaus. HDML unterstützt ein eigenes Navigationsmodell, das nicht wie HTML auf dem visuellen Kontext beruht. Dadurch bietet HDML ein effizientes Mittel, um Inhalte über WWW-Infrastruktur Handgeräten wie Handy, Pager oder PDA mit Mobilfunkanschluss zugänglich zu machen.

Die HDML-Spezifikation unterliegt dem Copyright der Firma Unwired Planet, die unter dem Copyright die freie Verfügbarkeit garantiert. Die Spezifikation wurde von den Firmen Unwired Planet, Alcatel Alstom Recherche, AT&T, GEMPLUS, Mitsubishi Electric Corporation, Sun Microsystems Corporation und Tandem Computers Inc. beim W3C zur Standardisierung eingereicht. Die komprimierte Variante von HDML wird HDMLc genannt.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Nützliche Werkzeuge für Outlook (3) [21.08.2017]

Auf E-Mails fußt nach wie vor die Unternehmenskommunikation. Zwar läuft die Kombination Exchange Server und Microsoft Outlook schon recht stabil, doch ist der ein oder andere Schluckauf durchaus möglich. Dann gilt es, möglicherweise verschwundene E-Mails schnell wiederherzustellen. Und auch Migrationen auf neue Versionen wollen möglichst ohne Datenverluste über die Bühne gehen. Mit den richtigen Werkzeugen kein Problem. [mehr]

Grundlagen

Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering [27.06.2017]

Web-Browser gehören heute zu den wichtigsten Anwendungen in Unternehmen - damit allerdings auch zu den bedeutendsten Schwachstellen für Angriffe. Das simple Laden einer bösartigen Web-Site reicht aus, um das Endgerät des Nutzers zu kompromittieren und kann zur Installation von Malware, Datendiebstahl oder der Penetration von Firmennetzen führen. Neue Isolationstechniken versprechen Abhilfe. Dieser Grundlagen-Artikel erläutert, wie die Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering funktioniert. [mehr]