WWW
World Wide Web
Verteiltes Client-Server-Hypertext-Informations-Retrieval-System im Internet, welches am CERN in der Schweiz entwickelt wurde. Seit seiner öffentlichen Vorstellung 1991 wird es von einer ständig wachsenden Gemeinschaft im Internet weiterentwickelt.
Im WWW wird alles (Dokumente, Menüs, Indizes, Formulare, Multimediadaten) dem Nutzer als Hypertext im HTML-Format repräsentiert. Hypertext-Links verweisen auf andere Dokumente mit Hilfe von URLs. Diese referenzieren lokale oder remote Ressourcen, auf welche man zugreift über FTP, Gopher, Telnet, News, ... oder das HTTP-Protokoll, welches für den Transfer von HTML-Dokumenten benutzt wird. Die Hypertextvernetzung der URLs ergibt das eigentliche "Gewebe" weltweiter Informationen.
Das Client-Programm (Browser) ermöglicht die Navigation durch den Hypertext, indem es die Links als Anfrage an den entsprechenden Server schickt. Dieser antwortet daraufhin durch Zurückschicken der angeforderten Dateien. Durch die Einbindung zusätzlicher Programme ermöglichen die Browser auch das Betrachten von Dateien, die sie selbst nicht darstellen können. Dies wird z.B. zum Darstellen von Bildern und zum Abspielen von Klangdateien oder digitalen Videos benutzt. Aufgrund der zunehmenden Verknüpfung von Multimedia-Daten bezeichnet man das WWW auch als Hypermedia-System.
Zum Wiederauffinden von Informationen dienen eine ganze Reihe von Suchmaschinen, welche die Datenmengen in riesigen Datenbanken indizieren. Über verschiedene Schnittstellen auf der Server-Seite (z.B. CGI, IDC, SSI u.v.a.m.) können mit HTML nicht nur statische Dokumente verwaltet werden, sondern es sind auch dynamische Abfragen an Datenbanken usw. möglich. Weitere Möglichkeiten ergeben sich durch die Verwendung der Programmiersprache Java in Form von Applets, die in die HTML-Seiten eingebettet werden und im Browser ablaufen. Durch AJAX-Techniken gelingt es sogar Anwendungen zu entwickeln, die sich ähnlich interaktiv wie klassische Computerprogramme verhalten.
Zahlreiche Entwicklungen beschäftigen sich außerdem damit, wie über das WWW elektronisch Geschäfte abgewickelt werden können. Dabei werden besonders sichere und schnelle kryptographische Verfahren zur Verschlüsselung der Informationen und zur Authentifizierung der Geschäftspartner benötigt. Dazu zählen z.B. SSL, HTTPS und verschiedenste elektronische Zahlungssysteme, bei denen sich noch kein Standard richtig durchgesetzt hat.
Das WWW ist als Teil des Internets mit seinen vielfältigen globalen Funktionen wie:
- Wissensspeicher, -austausch- und -vermittlungsmedium,
- Kommunikationssystem,
- Handels- und Marktplatz,
- Nachrichtensystem,
- Spiel- und Unterhaltungssystem,
- Werbeplattform
- u.v.a.m.
Siehe auch:
AJAX
Authoring
Browser
CDA
CGI
Homepage
HTML+
HHTP
HTTPD
HTTP-NG
HTTPS
Information Retrieval
IDC
IIS
Java
JavaScript
LDAP
MIME
OPS
PICS
PURL
Rating-System
Search Engine
SSL
SSI
URC
URL
URN
Web
Web 2.0
Web Service
W3C
W3Object
Fachartikel
So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]
Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]
Grundlagen
Monitoring [30.01.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und
Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und
Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu
den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und
Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
