STUN


Simple Traversal of UDP through NAT bzw. Session Traversal Utilities for NAT

Session Traversal Utilities for NAT ("Werkzeuge zum Durchqueren von NATs") ist ein einfaches Netzwerkprotokoll, um das Vorhandensein und die Art von Firewalls und NAT-Routern zu erkennen und zu durchdringen. Kurz gesagt, es dient dem UDP hole punching.

Ein STUN-Client fragt bei einem öffentlichen STUN-Server an, welche IP-Adresse von ihm bzw. seinem Firewall angekommen ist. Mit dieser versucht er dann eine P2P-Verbindung zuerst mit UDP, dann mit TCP aufzubauen.

STUN wurde in RFC 3489 als Simple traversal of UDP through NATs definiert. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen und neuer Definitionen aus anderen RFCs wurde STUN dann überarbeitet und in Session Traversal Utilities for NAT umbenannt (RFC 5389). Dabei wurde STUN als Framework neu definiert, und alle Funktionen bis auf die Basisfunktionalität verschwanden. Dafür wurde festgelegt wie Erweiterungen möglich sind.

Siehe auch:
TURN

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: Data Leakage Prevention bei Mafilm [25.05.2016]

Durch illegale Filmkopien, die während den Vorstellungen aufgenommen werden, entstehen Filmstudios weltweit erhebliche Verluste. Nicht zu beziffern wäre der Schaden, kämen schon vor der Premiere eines Spielfilms Schwarzkopien in Umlauf. Das Tonstudio Mafilm Audio, das Synchronfassungen für den ungarischen Markt erstellt, schützt seine Filmdateien mit Endpoint Protector davor, heimlich außer Haus geschafft zu werden. [mehr]

Grundlagen

Service Level Agreements [24.05.2016]

Ein Service Level Agreement (SLA; selten in Deutsch als Dienstgütevereinbarung – DGV – bezeichnet) ist eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. [mehr]