Best-Effort Service


Mit Best-Effort Service wird das einfachste Modell eines Netzwerkes in Bezug auf die leistbare Dienstgüte (quality of service) beschrieben. In einem Best-Effort Service kann jede Anwendung so oft und so viele Daten senden wie sie möchte ohne das Netzwerk fragen oder benachrichtigen zu müssen. Das Netzwerk liefert die Daten aus, wenn es dazu in der Lage ist. Garantien bezüglich Verfügbarkeit, Verzögerung oder Durchsatz werden nicht gegeben. Es können aber durchaus einfache Mechanismen wie FIFO-Queueing vorhanden sein. Für die meisten der klassischen Netzwerkdienste wie FTP, HTTP oder EMail ist dies völlig ausreichend und kostengünstig. Sprach- oder Videoübertragung per VoIP brauchen dagegen höhere QoS-Modelle wie den Integrated Service oder den Differentiated Service.

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Fachartikel

Netzwerk-Monitoring garantiert Webseiten-Performance [1.02.2012]

Vor mehr als 20 Jahren ging die erste Webseite online, die das HTTP-Protokoll nutzte. Heute zählt der Online-Auftritt für viele Unternehmen längst zu den wichtigsten Business-Motoren. Umso ärgerlicher ist es, wenn zu hoher Traffic die Seite zusammenbrechen lässt oder defekte Links den Nutzer in eine Sackgasse führen. Ratsam ist daher ein permanentes Monitoring. In unserem Online-Beitrag zeigen wir, welche Vorsichtsmaßnahmen effektiv sind und wie die Überwachung einer Webseite im Idealfall aussehen sollte. [mehr]

Grundlagen

Monitoring [30.01.2012]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]