OSI-Modell


Referenzmodell der ISO für Netzwerke mit dem Ziel der Herstellung einer offenen Kommunikation.

Es definiert die Schnittstellenstandards zwischen Computerherstellern in den entsprechenden Soft- und Hardwareanforderungen. Das Modell betrachtet die Kommunikation losgelöst von speziellen Implementierungen. Es verwendet dazu sieben Ebenen (Schichten). In den Ebenen befinden sich Arbeitseinheiten, die als Hard- oder Software bzw. gemischt realisiert werden können. Die korrespondierenden Arbeitseinheiten kommunizierender Systeme kommunizieren dabei jeweils miteinander. Die Arbeitseinheiten leisten dabei Dienste für die Arbeitseinheiten der nächst höheren Schicht und stützen sich dabei auf die Dienste der jeweils darunter liegenden Schicht. Auf diese Dienste wird über so genannte Dienstzugriffspunkte (SAP) zugegriffen. Nur die unterste Schicht verfügt über physikalische Kommunikationseinrichtungen. Die Arbeitseinheiten kommunizieren nur mit Arbeitseinheiten einer Schicht über virtuelle Verbindungen.

Das Modell besteht aus folgenden sieben Schichten:

7. Anwendungsschicht (application layer)
6. Darstellungsschicht (presentation layer)
5. Sitzungsschicht (session layer)
4. Transportschicht (transport layer)
3. Vermittlungsschicht (network layer)
2. Sicherungsschicht (data link layer)
1. Bitübertragungsschicht (physical layer)

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: 1.500 gleichzeitige WLAN-Verbindungen [16.04.2014]

Bis in die späten 1960er Jahre war die Jahrhunderthalle in Bochum Gaskraftzentrale für Bochumer Stahlwerke. 2003 wurde sie in ein Kulturareal umgebaut und als Hauptspielort der Ruhrtriennale eröffnet und bietet darüber hinaus den Rahmen für ein breites Veranstaltungsspektrum. Durch die Installation von Wireless-Arrays können Veranstalter auf eine leistungsstarke WLAN-Infrastruktur zurückgreifen, Besucher in Echtzeit Informationen zu Kunstwerken, Künstlern und dem Veranstaltungsort abrufen. Unser Anwenderbericht schildert die technischen Details. [mehr]

Grundlagen

Patchmanagement [17.09.2013]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Ein unzureichend gepatchter Client-PC ist ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für das Unternehmen. Daher streben IT-Abteilungen nach der automatischen Aktualisierung ihrer Rechner. Die Einführung, Inbetriebnahme und Nutzung einer professionellen Software-Verteilungsumgebung ist kein einfaches Unterfangen. Doch einmal aufgesetzt kann sie helfen, eine Fülle von Standardaufgaben zu automatisieren. [mehr]