OSI-Modell


Referenzmodell der ISO für Netzwerke mit dem Ziel der Herstellung einer offenen Kommunikation.

Es definiert die Schnittstellenstandards zwischen Computerherstellern in den entsprechenden Soft- und Hardwareanforderungen. Das Modell betrachtet die Kommunikation losgelöst von speziellen Implementierungen. Es verwendet dazu sieben Ebenen (Schichten). In den Ebenen befinden sich Arbeitseinheiten, die als Hard- oder Software bzw. gemischt realisiert werden können. Die korrespondierenden Arbeitseinheiten kommunizierender Systeme kommunizieren dabei jeweils miteinander. Die Arbeitseinheiten leisten dabei Dienste für die Arbeitseinheiten der nächst höheren Schicht und stützen sich dabei auf die Dienste der jeweils darunter liegenden Schicht. Auf diese Dienste wird über so genannte Dienstzugriffspunkte (SAP) zugegriffen. Nur die unterste Schicht verfügt über physikalische Kommunikationseinrichtungen. Die Arbeitseinheiten kommunizieren nur mit Arbeitseinheiten einer Schicht über virtuelle Verbindungen.

Das Modell besteht aus folgenden sieben Schichten:

7. Anwendungsschicht (application layer)
6. Darstellungsschicht (presentation layer)
5. Sitzungsschicht (session layer)
4. Transportschicht (transport layer)
3. Vermittlungsschicht (network layer)
2. Sicherungsschicht (data link layer)
1. Bitübertragungsschicht (physical layer)

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]