Transportschicht


Schicht 4 nach dem ISO/OSI-Modell der offenen Kommunikation. Aufgabe der Transportschicht ist es, die Daten von der Sitzungsschicht zu übernehmen, sie wenn nötig in kleinere Einheiten zu zerlegen, sie dann an die Vermittlungsschicht zu geben und dafür zu sorgen, dass alle Teile richtig am anderen Ende ankommen. Normalerweise benutzt die Transportschicht für jede benötigte Transportverbindung eine Netzwerkverbindung. Sie kann aber auch in der Lage sein, eine Transportverbindung auf mehrere Netzverbindungen zu verteilen oder eine Netzverbindung für mehrere Transportverbindungen zu nutzen. In jedem Fall ist die Mehrfachnutzung für höhere Schichten transparent.

Die Transportschicht bestimmt die Art des Dienstes die höheren Schichten zur Verfügung gestellt wird. Die gebräuchlichste Form ist eine fehlerfreie Ende-zu-Ende-Schicht. Es gibt aber auch Datagramm-Dienste.

Die Transportschicht ist die erste echte Ende-zu-Ende-Schicht. In den darunter liegenden Schichten bestehen die Protokolle immer nur zwischen benachbarten Maschinen.

Außer für die Mehrfachnutzung ist die Transportschicht auch für Auf- und Abbau sowie für die Überwachung der Verbindung zuständig. Eine Art Benennungsmechanismus muss implementiert sein, damit ein Prozess auf einer Maschine die Möglichkeit hat, zu beschreiben, mit wem er kommunizieren will. Außerdem ist ein Regulativ für den Informationsfluss notwendig, damit ein schneller Rechner einen langsamen nicht überholen kann (Flusskontrolle).

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Nicht-relationale Datenbanken beschleunigen Big-Data-Analysen [18.01.2017]

Herkömmliche Datenverarbeitungsprozesse auf Basis relationaler Datenbanken genügen im Zeitalter von Big Data häufig nicht mehr, um die riesigen Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen in angemessener Zeit zu analysieren und Erkenntnisse daraus gewinnen zu können. Im schlimmsten Fall lassen sich dann neue Geschäftsmodelle nicht angemessen realisieren. Der Artikel zeigt, wie Unternehmen mithilfe moderner Datenaggregationsmethoden und nicht-relationaler Datenbanken dieses Problem lösen und Wettbewerbsvorteile gewinnen können. [mehr]

Grundlagen

Speicherreplikation in Windows Server [12.01.2017]

Eine der wichtigsten neuen Funktionen in Windows Server 2016 ist die Speicherreplikation, von Microsoft als Storage Replica bezeichnet. Mit dieser Technologie lassen sich ganze Festplatten blockbasiert zwischen Servern replizieren, auch zwischen verschiedenen Rechenzentren sowie der Cloud und einem Rechenzentrum. Wir erklären, was Storage Replica zu bieten hat und wie sie funktioniert. [mehr]

Buchbesprechung

SQL Hacking

von Justin Clarke et al.

Aktuelle Admin-Jobs

SMS group - SOFTWAREINGENIEUR / INBETRIEBNEHMER ELEKTROTECHNIK (m/w)

(Witten, Deutschland) SMS group GmbH ist ein international tätiges Unternehmen des Anlagen- und ... [mehr]

USU Software AG - Technischer Consultant (m/w) IT-Service-Management

(Möglingen, Deutschland) Als dynamisch wachsendes Unternehmen des IT-Mittelstandes suchen wir ... [mehr]

e.optimum AG - IT Entwickler als System- und Netzwerkadministrator (m/w)

(Offenburg, Deutschland) Sie haben eine abgeschlossene IT Berufsausbildung oder vielfältige, mehrjährige ... [mehr]