RSA
RSA ist der bekannteste Algorithmus, der zur Umsetzung asymmetrischer Verschlüsselungstechniken eingesetzt wird. Der Algorithmus trägt den Namen seiner Erfinder Rivest, Shamir und Adleman (1978) und ist 1983 als US-Patent angemeldet worden. Er beruht auf der Primfaktorzerlegung sehr großer Zahlen und kann sowohl für Verschlüsselung als auch für digitale Signaturen benutzt werden. Unter Beachtung einiger Regeln (z.B. Primzahlen mit 200 Dezimalstellen und mehr verwenden, Primzahlen müssen sich in der Länge um mehrere Dezimalstellen unterscheiden) gilt er praktisch als sicher. Bisher sind keine erfolgreichen Angriffe bekannt. Nachteilig an RSA ist der hohe Rechenbedarf zum Ver- und Entschlüsseln. Der symmetrische DES-Algorithmus ist z.B. um den Faktor 1000 schneller.
Daher werden in der Praxis meist hybride Verschlüsselungstechnologien eingesetzt. Diese ermitteln einen zufälligen Session-Key und verschlüsseln mit diesem die zu verschickende Nachricht. Danach wird nur der Session-Key mit einem asymmetrischen Verfahren wie RSA verschlüsselt und an die Nachricht angefügt.
Siehe auch:
PKCS
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Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
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