RSA


1) RSA-Algorithmus

RSA ist der bekannteste Algorithmus, der zur Umsetzung asymmetrischer Verschlüsselungstechniken eingesetzt wird. Der Algorithmus trägt den Namen seiner Erfinder Rivest, Shamir und Adleman (1978) und ist 1983 als US-Patent angemeldet worden. Er beruht auf der Primfaktorzerlegung sehr großer Zahlen und kann sowohl für Verschlüsselung als auch für digitale Signaturen benutzt werden. Unter Beachtung einiger Regeln (z.B. Primzahlen mit 200 Dezimalstellen und mehr verwenden, Primzahlen müssen sich in der Länge um mehrere Dezimalstellen unterscheiden) gilt er praktisch als sicher. Bisher sind keine erfolgreichen Angriffe bekannt. Nachteilig an RSA ist der hohe Rechenbedarf zum Ver- und Entschlüsseln. Der symmetrische DES-Algorithmus ist z.B. um den Faktor 1000 schneller.

Daher werden in der Praxis meist hybride Verschlüsselungstechnologien eingesetzt. Diese ermitteln einen zufälligen Session-Key und verschlüsseln mit diesem die zu verschickende Nachricht. Danach wird nur der Session-Key mit einem asymmetrischen Verfahren wie RSA verschlüsselt und an die Nachricht angefügt.

2) Remote Supervisor Adapter

LOM-Adapter der Firma IBM

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: 1.500 gleichzeitige WLAN-Verbindungen [16.04.2014]

Bis in die späten 1960er Jahre war die Jahrhunderthalle in Bochum Gaskraftzentrale für Bochumer Stahlwerke. 2003 wurde sie in ein Kulturareal umgebaut und als Hauptspielort der Ruhrtriennale eröffnet und bietet darüber hinaus den Rahmen für ein breites Veranstaltungsspektrum. Durch die Installation von Wireless-Arrays können Veranstalter auf eine leistungsstarke WLAN-Infrastruktur zurückgreifen, Besucher in Echtzeit Informationen zu Kunstwerken, Künstlern und dem Veranstaltungsort abrufen. Unser Anwenderbericht schildert die technischen Details. [mehr]

Grundlagen

Patchmanagement [17.09.2013]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Ein unzureichend gepatchter Client-PC ist ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für das Unternehmen. Daher streben IT-Abteilungen nach der automatischen Aktualisierung ihrer Rechner. Die Einführung, Inbetriebnahme und Nutzung einer professionellen Software-Verteilungsumgebung ist kein einfaches Unterfangen. Doch einmal aufgesetzt kann sie helfen, eine Fülle von Standardaufgaben zu automatisieren. [mehr]