Security Association


Sicherheitskombination

1) Bei der IPv6-Security ist die SA Bestandteil eines SPI und folgt dem Authentifizierungs-Header oder ESP. Der SPI wird aus der Zieladresse und der Sicherheitskombination gebildet. Die SA gibt u.a. an, welcher Algorithmus und welcher Schlüssel verwendet werden. Mit dem definierten Schlüssel wird der Algorithmus auf alle Felder des Paketes angewendet, um eine Authentifizierungssignatur oder Verschlüsselung zu bilden. Sich ändernde Felder werden mit 0 eingerechnet.

Es können verschiedenste Authentifizierungs- und Verschlüsselungsalgorithmen verwendet werden.

2) Bei IPSec ist die SA auf den einzelnen Rechnern in einer SAD abgelegt. Die für Verschlüsselung und Authentifizierung notwendigen Parameter (Verfahren, Schlüssel, Gültigkeitsdauer etc.) werden also nicht mit übertragen. Übertragen wird nur der SPI, ein Zeiger, der auf die jeweils gültige SA in der SAD verweist. Wie die SAs auf die einzelnen Rechner verteilt werden, steht noch nicht fest. Es existieren zwei Möglichkeiten (SKIP einerseits und ISAKMP bzw. IKE andererseits), wobei sich IKE als IPSec-Lösung wahrscheinlich durchsetzen wird.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Betriebssicherheit im Rechenzentrum prüfen und bewerten [18.04.2018]

Performanz und Zuverlässigkeit der IT-Infrastruktur wird für Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation zu Herausforderung und Erfolgsfaktor zugleich. Doch wie lässt sich die physische Ausfallsicherheit eines Rechenzentrums ermitteln und bewerten? Im Fachartikel erläutern wir, wie Unternehmen den Reifegrad ihrer digitalen Schaltzentrale ermitteln und welche Maßstäbe etwa TÜV Rheinland bei der Zertifizierung "Betriebssicheres Rechenzentrum" anlegt. [mehr]

Grundlagen

Distributed File System Replication [1.12.2017]

Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Doch ganz ohne Hürden kommt die Technologie nicht daher. [mehr]