Uniform Resource Name


einheitlicher Ressourcenname

Ein Großteil von Hypertext-Links im WWW verweist auf Dokumente, die nicht mehr aktuell oder unter der Adresse gar nicht mehr zu finden sind. Die referentielle Integrität des WWW ist daher zum Teil sehr schlecht. Um dieses Problem zu beheben wollte man mit Uniform Resource Names (URN) als Identifikatoren das System der absoluten URL-Adressierung von HTTP ablösen. Dokumente sollten dann nicht mehr absolute URLs verwenden. Statt dessen werden URNs eingetragen, die an Stelle absoluter Adressen nur Namen verwenden. Mit diesen wird bei einem Name Resolution Server (Resolver) angefragt. Der URN-Datensatz besteht dort aus einer herkömmlichen URL, mit der dann auf das Dokument zugegriffen werden kann, und einer URC, die Metainformationen über das Dokument enthält). Das Problem der referentiellen Integrität wird damit aus den Einzeldokumenten auf die Pflege der Serverdatenbanken verlagert. URN-Systeme sind unter Leitung der IETF in Entwicklung gewesen. Leider hat sich bisher keines durchsetzen können. Die Abgrenzung zwischen URN und URL hat daher weitgehend ihren Sinn verloren, da es im praktischen Einsatz keinen Unterschied gibt. Im übergeordneten Konzept der URI werden sowohl die klassischen URLs als auch URNs über Schemata definiert und alle drei Begriffe werden oft synonym verwendet.

Siehe auch:
DOI
PURL
W3Objects

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: Storage-Management im Kreativsektor [18.10.2017]

Hogarth Worldwide ist eine auf Marketingimplementierung spezialisierte Agentur mit Niederlassungen an über 20 Standorten. Allein in den Londoner Büros wird Videomaterial in einer Größe von rund 1,5 PByte gespeichert. Dieses Volumen soll durch höhere Auflösungen und Frame-Raten in Zukunft noch weiter ansteigen. Unser Anwenderbericht zeigt, wie sich die deutlich gestiegene Komplexität beim Storage-Management nicht zuletzt durch die getrennte Skalierung von Performance und Kapazität meistern ließ. [mehr]

Grundlagen

Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering [27.06.2017]

Web-Browser gehören heute zu den wichtigsten Anwendungen in Unternehmen - damit allerdings auch zu den bedeutendsten Schwachstellen für Angriffe. Das simple Laden einer bösartigen Web-Site reicht aus, um das Endgerät des Nutzers zu kompromittieren und kann zur Installation von Malware, Datendiebstahl oder der Penetration von Firmennetzen führen. Neue Isolationstechniken versprechen Abhilfe. Dieser Grundlagen-Artikel erläutert, wie die Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering funktioniert. [mehr]