Routing


Prozess der optimalen Wegwahl für Datenpakete vom Sender zum Empfänger über einzelne Netzwerke. Routing beginnt eigentlich schon beim Sender. Der Sender muss ein Datenpaket an den Empfänger richtig adressieren. Damit die Datenpakete auch in andere LANs weitergegeben werden können, muss man ein routbares Vermittlungsprotokoll (z.B. IP, IPX, X.25) verwenden. Viele Vermittlungsprotokolle sind nicht routbar (z.B. NetBEUI, LAT).

Die Wegwahl zwischen Netzwerken wird durch Router vorgenommen. Diese müssen entscheiden, auf welches Netzwerk-Interface ein Datenpaket optimal weiterzuleiten ist. Die Entscheidung dafür kann nach unterschiedlichen Routing-Algorithmen getroffen werden. Die Routen können fest vorgegeben (statisches Routing) oder dynamisch adaptiv für jedes Paket neu ermittelt werden (dynamisches Routing). Die aktuellen Routing-Informationen werden in Routing-Tabellen abgelegt. Werden in einem Netzwerk mehrere dynamische Router eingesetzt, so tauschen diese über Routing-Protokolle, auch Router-Router-Protokolle genannt, die Informationen der Routing-Tabellen aus. Nach der Art des Austausches und dem Algorithmus der Wegwahl unterscheiden sich die Routing-Protokolle stark.

In großen Netzwerken wird hierarchisches Routing verwendet.

Siehe auch:
administrative distance
administrative domain
Content Routing
APPN
DDR
DVA
EGP
GMPLS
HSRP
IGP
IGRP
Label Switching
LSA
MPLS
MSPP
NDP
OSPF
RIP
Routing-Firewall

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Identity und Access Management im Wandel [29.03.2017]

Projekte im Bereich Identity Management und Identity and Access Management haben erheblich zugenommen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Umsetzung einer Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen sowie die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sollen die Gefahr des Diebstahls von Identitäten sowie deren Missbrauch minimieren und Datendiebstahl erschweren. Veränderungen in der Infrastruktur stellen die IT-Verantwortlichen und Anwender dabei vor neue, ungeahnte Schwierigkeiten bei der Gefahrenabwehr. Wir zeigen, wie Sie trotzdem den Überblick behalten. [mehr]

Grundlagen

Speicherreplikation in Windows Server [12.01.2017]

Eine der wichtigsten neuen Funktionen in Windows Server 2016 ist die Speicherreplikation, von Microsoft als Storage Replica bezeichnet. Mit dieser Technologie lassen sich ganze Festplatten blockbasiert zwischen Servern replizieren, auch zwischen verschiedenen Rechenzentren sowie der Cloud und einem Rechenzentrum. Wir erklären, was Storage Replica zu bieten hat und wie sie funktioniert. [mehr]