Transparent Interconnection of Lots of Links


Transparent Interconnection of Lots of Links (TRILL) ist ein Protokoll der IETF, um Multipathing in DCB-Netzen zu ermöglichen. TRILL wendet Routing-Algorithmen der Vermittlungsschicht auf der Sicherungsschicht des OSI-Modells an und unterstützt so und durch Kenntnis der gesamten Netzwerkstruktur Layer-2-Multipathing. Damit soll TRILL das Spanning Tree Protocol (STP) ablösen, das dazu verwendet wird, um Schleifen in Netzwerken zu vermeiden. Fällt ein Netzwerkzweig aus, sucht STP einen alternativen Weg, was aber im Fall eines SAN-Einsatzes mit FCoE zu nicht akzeptablen Aussetzern und Verzögerungen führt. TRILL löst diese Probleme, indem es das Intermediate-System-to-Intermediate-System Layer-3-Routing-Protokoll (IS-IS) auf Layer-2-Geräten zum Einsatz bringt. Dies erlaubt ein Routing von Ethernet-Frames durch Layer-2-Geräte, die dann RBridges oder Routing Bridges genannt werden. Durch Multi-Hop-Algorithmen können verschiedene Pfade benutzt werden. Auslastung, Latenz und Redundanz werden verbessert. Wie bei normalen Bridges ist die Arbeit von RBridges für höhere Protokollschichten transparent. Ein alternativer Ansatz zu TRILL ist Shortest Path Bridging (IEEE 802.1aq).

Siehe auch:
Data Center Bridging

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]