Lars Nitsch

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Lars Nitsch, Redakteur/Textchef

Lars ist seit 2008 beim IT-Administrator und betreut dort redaktionell die Schwerpunkte Storage und Kommunikation. Als Textchef kümmert er sich außerdem darum, dass im Heft von Schwellen- und nicht Schwellwert die Rede ist. [mehr]

Aktuelle Beiträge

In 24 Tagen zum eigenen Roboter

Dieser Advent wird besonders spannend für Technikfans: Mit dem Roboter-Adventskalender von FRANZIS entsteht in 24 Schritten ein voll funktionsfähiger kleiner Fahrroboter – ganz ohne Vorkenntnisse. Hinter jedem Türchen wartet ein neues Bauteil, begleitet von einer bebilderten Anleitung, die verständlich erklärt, wie die einzelnen Komponenten zusammenspielen und welche Funktion sie im Gesamtsystem übernehmen.

IP-Adresse unter Verdacht

Öffentliche IP-Adressen geraten schneller in den Ruf, "auffällig" zu sein, als viele Nutzer ahnen – etwa wenn ein Router fehlkonfiguriert ist oder Geräte unbemerkt automatisierte Anfragen ins Netz schicken. Mit dem kostenlosen Webservice "GreyNoise IP Check" lässt sich prüfen, ob eine IP-Adresse in einem globalen Sensor-Netzwerk als verdächtig oder scannend aufgefallen ist. Das liefert wertvolle Hinweise auf mögliche Sicherheitsprobleme.

Download der Woche: LuLu

Unter macOS bauen zahlreiche Systemdienste und Anwendungen regelmäßig Hintergrundverbindungen auf – meistens ohne, dass Administratoren genau sehen, wohin die Daten gehen. Die kostenfreie Outbound-Firewall LuLu hilft dabei, solche Verbindungen sichtbar zu machen und gezielt zu kontrollieren. Das Tool überwacht alle ausgehenden Datenströme und erlaubt nur, was ausdrücklich freigegeben wurde.

Zwei Wege offline: Collabora erweitert seine Suite

Der Open-Source-Anbieter Collabora Productivity hat eine neue Desktopversion seiner Office-Suite vorgestellt. "Collabora Office for desktop" bringt die bisher nur browserbasierte Oberfläche von Collabora Online erstmals als lokal installierbare Suite für Linux, Windows und macOS. Die neue Edition setzt auf moderne Webtechnologien, soll offline-first funktionieren und die Nutzung ohne Serverumgebung ermöglichen.

Mint im Abwehrmodus

Linux Mint gilt als stabile, einfach zu bedienende und ausgesprochen anwenderfreundliche Workstation – ideal für Entwickler, Helpdesk-Teams oder den Büroalltag. Doch viele Admins übersehen, dass die integrierte Firewall ab Werk deaktiviert ist. Spätestens wenn dann erste Portscans bei der Systemüberwachung auftauchen, zeigt sich die Lücke. Unser Praxistipp gibt einen Überblick, wie sich Mint-Clients sauber und professionell absichern lassen.

USB-Speicherstick im Kreditkartenformat

Wenn Sie Ihren mobilen USB-Speicher bequem in der Brieftasche mitnehmen möchten, bietet sich eine USB-Karte im Format einer Kreditkarte an. Ein Modell mit USB-C und USB-A kombiniert Kompatibilität für Notebook, Smartphone und Desktop. Über den integrierten USB-3.0-Standard erfolgt der Daten­transfer zügig. Das Gehäuse mit Drehmechanismus schützt den Anschluss zudem beim Transport.

Linux-Workstations automatisch sperren

Nach Systemupdates oder Neustarts sollen Linux-Workstations oft automatisch hochfahren und Hintergrunddienste starten – ohne dass gleich jemand eingeloggt ist. Für Einzelnutzer oder Kiosk-Systeme lässt sich das komfortabel lösen: per automatischer Anmeldung kombiniert mit einem sofortigen Sperrbildschirm. So ist das System einsatzbereit, aber trotzdem vor neugierigen Blicken geschützt.

Download der Woche: Sicher Löschen

Dass gelöschte Dateien im Windows-Papierkorb nicht wirklich von der Festplatte verschwinden, ist bekannt – sie lassen sich oft mit wenigen Handgriffen wiederherstellen. Wer Daten wirklich beseitigen will, greift besser zu einem Spezialwerkzeug: "Sicher Löschen" überschreibt die betroffenen Speicherbereiche gezielt und auf Wunsch mehrfach mit Null-Werten. Die Freeware kommt ohne Installation aus und löscht Dateien, Ordner oder ganze Laufwerke.