Dr. Matthias Wübbeling

Profil

Dr. Matthias Wübbeling ist promovierter Wissenschaftler im Bereich IT-Sicherheit mit langjähriger Erfahrung im Bereich Identitätsdiebstahl. Er forscht und lehrt an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Er berät Unternehmen, Vereine und Institutionen, ist Autor, hält international Vorträge und nimmt als Experte an Diskussionsrunden teil.

Aktuelle Beiträge

Geheimnisse übertragen und vernichten

Der Austausch sensibler Daten gehört zum Alltag von Administratoren – ob Zugangsdaten, API-Schlüssel oder Konfigurationsdateien. Doch genau hier lauert ein unterschätztes Risiko: Einmal versendete Informationen bleiben oft länger bestehen, als sie sollten. Je mehr Systeme, Tools und Kommunikationskanäle im Spiel sind, desto schwieriger wird die Kontrolle über deren Lebenszyklus. Der Ansatz der "Ephemeral Communication" verspricht Abhilfe – durch Nachrichten, die sich nach dem Lesen zerstören.

Passwörter bei Automatisierung sicher einsetzen

Trotz aller Fortschritte hin zu passwortlosen Verfahren bleiben Kennwörter in Unternehmen allgegenwärtig. Sie schützen persönliche Konten, Dienstzugänge, APIs und Datenbanken – und gehören zugleich zu den größten Schwachstellen jeder Sicherheitsarchitektur. Effektives Passwortmanagement ist daher eine strategische Aufgabe. Dieser Artikel zeigt, wie Sie Zugangsdaten in automatisierten Umgebungen sicher und kontrolliert verwalten.

Angriffe emulieren mit MITRE Caldera

Es ist vermutlich unumstritten, dass Red- und Blue-Teaming ein sinnvoller Baustein der unternehmenseigenen IT-Sicherheitskonzepte sein sollte. Oft fehlt es dafür aber an personellen und finanziellen Ressourcen, sodass viele Administratoren selbst zu Angreifern und Verteidigern werden müssen. MITRE stellt mit Caldera eine solide Plattform zur Verfügung, um bei der Emulation von Angriffen zu unterstützen und offensive Sicherheitstests zu automatisieren.

BGP-Prefix-Hijacking

Das Internet funktioniert deshalb so gut, weil alle beteiligten Systeme im Zweifel die Pakete der anderen Systeme weiterleiten, bis es vollständig vom Sender zum Empfänger geleitet wurde. Das Protokoll basiert auf gegenseitigem Vertrauen und blendet damit realpolitische Konflikte und gezielte Hackerattacken aus. Lesen Sie in diesem Security-Tipp, wie Angreifer BPG nutzen und welche Folgen einfache Fehler haben können.

Mit BunkerWeb Onlinedienste absichern

Sicherheitslücken ermöglichen den Zugriff auf personenbezogene Daten und die darunterliegende Infrastruktur. Die Web Application Firewall (WAF) BunkerWeb operiert auf der Anwendungsschicht, analysiert HTTP/HTTPS-Traffic auf dieser Ebene und erlaubt einen niederschwelligen Einstieg, um nahezu beliebige Anwendungen mit sinnvollen, anwendungsunabhängigen Schutzmaßnahmen abzusichern.

Remotezugriff ohne VPN mit Pomerium

Remotezugriff auf Anwendungen im Firmennetzwerk sind heute der Standard in den meisten Unternehmen. Gerade kleine Teams agieren dabei nicht immer mit sicheren Setups und laufen damit Gefahr, Tür und Tor für Angreifer zu öffnen. Das Einrichten eines Enterprise-VPN ist mitunter umständlich, teuer und gar nicht immer nötig, um Zugänge zuverlässig zu schützen. Mit identitätsprüfenden Proxies wie Pomerium sichern Sie den Zugriff auf einzelne Anwedungen in Ihrem Firmennetzwerk einfach ab.