Verfügbarkeit

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Die Verfügbarkeit (engl. availability) ist ein Begriff aus der Zuverlässigkeitstheorie. Sie bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, ein System oder einen Dienst zu einem vorgegebenen Zeitpunkt in einem funktionsfähigen Zustand anzutreffen. Angegeben wird sie in Prozent und ermittelt als Quotient aus einer Ist-Betriebszeit und einer Soll-Betriebszeit. Die Ist-Betriebszeit ist in der Praxis durch Ausfallzeiten kleiner als die Soll-Betriebszeit.

Verfügbarkeitsdefinitionen unterscheiden sich darin, wie mit geplanten Nichtverfügbarkeitszeiten (zum Beispiel wegen Wartungsarbeiten) umgegangen wird. Für Systeme, die nicht rund um die Uhr betrieben werden müssen, senken geplante Wartungsarbeiten die Verfügbarkeit in der Regel nicht, da die geplanten Nichtverfügbarkeitszeiten nicht mit betrachtet werden. Bei Systemen, die immer durchgängig laufen müssen, senken dagegen auch geplante Ausfallszeiten die Ist-Betriebszeit und damit die Verfügbarkeit.

Man muss daher immer genau auf die Verfügbarkeitsdefinition achten, wenn man entsprechende Zahlenwerte vergleichen will.

Aktuelle Beiträge

Download der Woche: OFGB

Windows 11 blendet an immer mehr Stellen Empfehlungen und teils werbliche Inhalte ein – vom Startmenü über den Explorer bis zum Sperrbildschirm. Was Microsoft als Hilfe versteht, empfinden viele Nutzer als störend. Zwar lassen sich viele dieser Einblendungen manuell deaktivieren, die nötigen Schalter sind jedoch über verschiedene Menüs und Registry-Bereiche verteilt. Das Open-Source-Tool OFGB verspricht hier Abhilfe und bündelt die relevanten Einstellungen in einer kompakten Oberfläche.