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Mitarbeiter wollen wieder öfter ins Büro

Die Präsenzkultur neigt sich ihrem Ende zu und die Vorstellung, nach Corona wieder fünf Tage in der Woche ins Büro zu gehen, ist für viele Menschen undenkbar geworden. Durch die Pandemie ist aber ebenso klar geworden, dass auch ein rein virtueller Austausch nicht des Rätsels Lösung ist. Eine Studie zu Meeting-Trends zeigt nun, dass die Deutschen ihre Kollegen vermissen und mit der Qualität von virtuellen Konferenzen unzufrieden sind.
Fast die Hälfte der Deutschen rechnet noch in diesem Jahr mit einer Rückkehr ins Büro.
Die jährliche Studie zu Meeting-Trends und Engagement von Barco [1] sieht wieder mehr Büro-Optimismus: 59 Prozent der deutschen Befragten ist bereit, ins Büro zurückzukehren und 42 Prozent sind überzeugt, dass eine Rückkehr ins Büro noch in diesem Jahr stattfinden wird. Im Schnitt möchten die Deutschen weniger von zu Hause aus arbeiten als noch im letzten Jahr (zwei Tage in 2020, eineinhalb Tage in 2021). Hauptantrieb für die Rückkehr ins Büro ist für die Deutschen der soziale Kontakt mit den Kollegen (63 Prozent), gefolgt von gesteigerter Produktivität im Büro (42 Prozent) und Co-Kreation (36 Prozent).

43 Prozent der Befragten geben an, dass sich die Meeting-Qualität verglichen mit letztem Jahr verschlechtert hat. Dies sei zum großen Teil auf eine stark steigende Anzahl virtueller Treffen im Home Office zurückzuführen. Hybrid-Meetings schneiden hingegen hinsichtlich Effizienz und Einfluss fast durchweg besser ab. Mehr als die Hälfte der deutschen Befragten (58 Prozent) geht für Besprechungen lieber zurück ins Büro. Die Präferenz für hybride, persönliche oder virtuelle Meetings hängt dabei stark vom Grund sowie von der Anzahl der Teilnehmer ab.

Der eigene Laptop bleibt für 74 Prozent der befragten Deutschen das Tool Nummer eins für die Teilnahme und Leitung von Videokonferenzen. Tablet und Smartphone teilen sich den zweiten Platz mit jeweils 20 Prozent. Die größten Investitionen ihrer Arbeitgeber wünschen sich die Deutschen in den Bereichen Ausstattung für Videokonferenzen, zum Beispiel Kameras und Lautsprecher (55 Prozent), kabellose Technik für Meetingräume (42 Prozent) und Touchscreens (30 Prozent).
21.09.2021/ln

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