Forschung

Quanten- trifft Supercomputing

Quantencomputer gelten als künftige Beschleuniger für spezielle Rechenaufgaben, klassische Hochleistungsrechner bleiben aber unverzichtbar. Forscher der TU München haben nun ein hybrides Softwaretool entwickelt, das beide Systeme miteinander verzahnt und so eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglicht. Damit könnten komplexe Berechnungen künftig schneller und effizienter verteilt werden.

RAM ohne Strom – Speicher der Zukunft?

Neuartige Arbeitsspeicher verändern die Grundlagen moderner IT-Systeme: Sie behalten Daten ohne Strom, können selbst rechnen und lassen sich von mehreren Rechnern gleichzeitig nutzen. Forscher der Universität Osnabrück untersuchen diese disruptiven Technologien im Rahmen des Projekts SMAUG und entwickeln Modelle, die künftig effiziente Betriebssysteme und Datenbanken ermöglichen sollen.

Mit Diamant-Qubits zum Quantenrechner

Forscher haben einen wichtigen Schritt hin zur Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer und sicherer Quantenkommunikationsnetzwerke gemacht. Doktoranden des Karlsruher Instituts für Technologie haben zum ersten Mal in Deutschland gezeigt, wie sich sogenannte Zinn-Fehlstellen in Diamanten sehr exakt mit Mikrowellen kontrollieren lassen. Diese Defekte haben besondere optische und magnetische Eigenschaften und können als Qubits genutzt werden.

Auszeichnung für automatische Schwachstellenanalyse

Für seine Forschung zu sicheren Softwaresystemen erhält Prof. Dr. Eric Bodden, Informatiker an der Universität Paderborn und Direktor des Fraunhofer IEM, den "ERC Advanced Grant" in Höhe von 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat. Der Wissenschaftler entwickelt eine Technologie, die Werkzeuge zur Schwachstellenanalysen so produziert, dass sie für die jeweilige Software im Unternehmen optimal funktionieren – und das vollständig automatisiert.

Flash beschleunigt wissenschaftliche Erkenntnisse

Personalisierte Medizin ist kein neues Konzept: Schon Hippokrates stellte die Theorie auf, dass es darauf ankommt, zu verstehen, welcher Mensch welche Art von Krankheit hat – und nicht umgekehrt. Zwei Technologiebereiche sorgen hier für Fortschritte: DNA-Sequenzierung und Big-Data-Analyse. Beide Verfahren erfordern jedoch eine schnelle, hochparallele Datenspeicherung, und beide erzeugen eine noch nie dagewesene Datenmenge.