Auf Spurensuche

Lesezeit
weniger als
1 Minute
Bis jetzt gelesen

Auf Spurensuche

10.04.2024 - 15:44
Veröffentlicht in:

Malwarebytes launcht "Digital Footprint" – ein Webportal, das Nutzern einen umfassenden Einblick in ihre online verfügbaren, personenbezogenen Daten ermöglichen soll, einschließlich Klartext-Passwörtern. Über das Portal können User herausfinden, wo und wann ihre persönlichen Daten durch eine Cybersicherheitsverletzung gefährdet waren, welche Arten von Daten potenziell offengelegt wurden und ob diese im Dark Web zum Verkauf stehen.

Malwarebytes Digital Footprint scannt laut Anbieter eine Vielzahl von Quellen – darunter das Dark Web, Chatrooms, Social Media, Foren und Datenbanken – um alle offengelegten, personenbezogenen Daten, die mit der E-Mail-Adresse einer Person oder den damit verbundenen Konten verknüpft werden können, zu identifizieren. Nach Abschluss dieses Scans erhalten Nutzer einen personalisierten Report, in dem alle potenziell gefährdeten Daten zusammengefasst werden, einschließlich Empfehlungen zum Schutz dieser.

Hierzu zählen unter anderem allgemeine Informationen (Geburtsdatum, Adresse oder Telefonnummer), sensible Informationen (Sozialversicherungsnummer oder Führerscheinnnummer), Online-Identitäten (Benutzernamen, Passwörter, Endgerätekennungen und Netzwerkinformationen) und finanzielle Daten (Kreditkartendetails, Bankkontodaten, Kreditwürdigkeits-Scores, Gehaltsdaten, geschätztes Nettovermögen oder Krypto-Walletadressen). Mit Digital Footprint können Nutzer zudem überprüfen, ob ihre Endgeräte von Botnetzen infiziert wurden, indem sie einen Scan ihrer E-Mail- und sonstiger Onlinekonten durchführen.

Da neue Datenlecks und Datenschutzverletzungen kontinuierlich entdeckt werden, aktualisiert Malwarebytes nach eigenen Angaben seine Liste an Quellen täglich um Millionen neuer, potenziell gefährdeter Datensätze. Für Abonnenten von "Malwarebytes Identity Theft Protection" besteht zudem die Möglichkeit einer 24/7-Überwachung sowie automatischen Warnmeldungen bei neu entdeckten Sicherheitslücken.

Ähnliche Beiträge

Heiße Ware

Weltweit taucht jedes dritte Unternehmen im Zusammenhang mit dem Verkauf gestohlener Daten im Darknet auf, wie eine Stichprobe der Kaspersky-Experten zeigt. Über einen fast zweijährigen Untersuchungszeitraum hinweg entdeckten sie fast 40.000 Nachrichten, die kompromittierte Unternehmensdaten zum Kauf, Verkauf oder zur Weitergabe angeboten haben.

Gefahr im Foxit PDF-Reader

Angreifer haben es auf Nutzer des Foxit Readers abgesehen und nutzen gezielt Schwachstellen in der Gestaltung der Warnmeldungen aus. Dieser Exploit veranlasse Nutzer, schädliche Befehle auszuführen. Hierfür rufe er Sicherheitswarnungen hervor, die standardmäßig gefährliche Optionen anbieten. Durch zweimaliges Bestätigen dieser Optionen würde eine schädliche Nutzlast von einem Remote-Server heruntergeladen und ausgeführt.
Gefahr durch interne Sicherheitsverstöße Daniel Richey Mi., 15.05.2024 - 08:36
Der jüngste Data Breach Investigations Report von Verizon Business legt offen: In der EMEA-Region sind über 72 Prozent der analysierten Sicherheitsvorfälle bestätigte Datenschutzverletzungen. Besonders alarmierend ist der hohe Anteil interner Verursachung durch Missbrauch von Berechtigungen und menschliche Fehler.