asynchron


Eine asynchrone Datenübertragung arbeitet ohne ein gemeinsames Taktsignal. Bei der asynchronen Datenübertragung wird jedes übertragene Byte durch ein Startbit und ein oder zwei Stoppbits begrenzt. Falls der Zeitrhythmus des Empfängers zwischen Start- und Stopp-Bit zu stark vom dem des Senders abweicht, kommt es zu Übertragungsfehlern. Vorteilhaft ist dagegen, dass keine zusätzliche Leitung für das Taktsignal benötigt wird. Die asynchrone Datenübertragung ist vor allem bei Wählverbindungen und niedrigen Datenraten verbreitet. Standleitungen arbeiten dagegen fast immer synchron.

In höheren Protokollschichten, die nichts mehr mit Taktsignalen zu tun haben, gibt es den Begriff der asynchronen Verarbeitung. Zwei Systeme arbeiten asynchron zusammen, wenn ein System einem anderen einen Auftrag erteilt, die Bearbeitung dieses Auftrages aber nicht abwartet, sondern schon vorher weiterarbeitet. Oft werden asynchron arbeitende Einheiten über MOM-Systeme gekoppelt.

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Grundlagen

Terminalserver [4.05.2019]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Der Terminalserver ist eine Software, die in einem Netzwerk auf einem zentralen Rechner (Host) installiert ist und Applikationen über das Netzwerk mehreren Clients zur Verfügung stellt. Der Client erhält vom Terminalserver lediglich grafische Information und stellt diese dem Anwender dar. Die Applikationen selbst sind also auf dem Terminalserver installiert und müssen daher auch in der Lage sein, in einer solchen Umgebung eingesetzt zu werden. Auch die Speicherung der Daten erfolgt auf dem Host. [mehr]