Power Spectrum Density Shaping

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:

Power Spectrum Density Shaping (PSD-Shaping, PSDS) ist ein Verfahren, das benutzt wird, um die Pegelunterschiede in parallel verlaufenden DSL-Leitungen auszugleichen. Zu solchen Unterschieden kommt es, wenn die DSL-Signale in den Leitungen unterschiedlich lange Wege zurückgelegt haben. Dies passiert, weil vermehrt Anbieter für FTTC-Techniken Outdoor-DSLAMs einsetzen, um ihren Kunden höhere Datenraten anbieten zu können. Setzen nicht alle Anbieter in einem Ortsteil auf diese Technik, so sind die Pegel der entfernter eingespeisten Signale schwächer. Im Outdoor-DSLAM müssen dann für ein Teil des Spektrum die Pegel gedrosselt werden, um die schwächer angebundenen Parallelleitungen nicht zu stark zu stören. Da auf langen Leitungen so und so nur ein kleiner Teil des Spektrums nutzbar ist, beeinträchtigt dies die kurz angebundenen Leitungen nur wenig, da nur die gemeinsam genutzen Spektren zu drosseln sind.

Eine alternative Bezeichnung dieser Technik ist Downstream Power Backoff.

Aktuelle Beiträge

Ransomware Marke Eigenbau

Ransomware-as-a-Service ist seit einem Jahrzehnt ein lukratives Geschäft und fest in den Händen professionell organisierter Gruppen. Doch jetzt können Kriminelle, die keine Lust auf die teuren Bausätze haben, auf eine schnell zusammengeschusterte Ramsch-Ransomware ausweichen. Sophos hat die sogenannte "Junk Gun"-Ransomware und ihre Bedeutung für den Malware-Markt untersucht.

Richtig auf NIS-2 vorbereiten

Bis zum 17. Oktober 2024 müssen zahlreiche Unternehmen ihre Informations- und Cybersicherheitsstrategien anpassen. Dazu gehören regelmäßige Penetrationstests und Meldesysteme für Cybervorfälle. Außerdem sind umfassende Risikobewertungen erforderlich. Die NIS-2-Richtlinie stellt Unternehmen vor Herausforderungen, bietet aber auch Chancen. Sie kann Organisationen sicherer und widerstandsfähiger machen.