Smart Contract


Smart Contracts (schlaue Verträge) sind ein Anwendungsfall von Distributed Ledgers. Die meisten Smart Ledgers verwalten nicht nur Dokumente, sondern besitzen auch eine Art einfache Programmiersprache, die sie in einer eigenen virtuellen Maschine ausführen können. Bei digitalen Währungen werden damit die beabsichtigten Buchungen formuliert. Für Smart Contracts erweitert man das Konzept noch weiter, so dass alle Bedingungen, Regelungen und daraus resultierenden Zahlungen als Programm hinterlegt werden und von den Vertragsbeteiligten elektronisch signiert werden. Je nach Eintreten bestimmter Ereignisse wird das Programm abgearbeiten und Vertrag so automatisiert umgesetzt. Einfachste Anwendungen sind Wettbüros, welche quasi Wett-Verträge über Smart Contracts anbieten und die gewonnenen und verlorenen Beträge über einige digitale Währung verbuchen. Damit die Programmiersprache nicht für zu rechenintensive Anwendungen missbraucht wird, kann jede Nutzung eines digitalen Befehls eines Smart Contracts über die digitale Währung verrechnet werden.

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Fachartikel

Führungskräfte für IT-Sicherheit sensibilisieren (2) [10.08.2020]

Zuletzt gaben 29 Prozent der Unternehmen an, in den letzten zwei Jahren Opfer von Angriffen auf ihre IT gewesen zu sein. Zwar reagieren Unternehmen zunehmend mit Firewalls und Co. auf die Bedrohungslage, insgesamt steht es mit der Abwehrbereitschaft aber noch immer nicht zum Besten. Einer der Gründe dafür ist die mangelnde Sensibilität auf C-Level-Ebene. Schließlich nützt es nur wenig, wenn die IT-Abteilung zwar eine realistische Einschätzung der tatsächlichen Bedrohungslage hat, die Führungsebene aber nicht die erforderlichen Ressourcen bereitstellt, um diesen Problemen zu begegnen. Die Artikelserie beschreibt daher Methoden zur Sensibilisierung von Führungskräften. In der zweiten Folge geht es darum, wie Sie WLAN-Schwachstellen aufspüren und demonstrieren. [mehr]

Grundlagen

Pass-the-Hash-Angriffe [23.06.2020]

Mit einer erfolgreichen Pass-the-Hash-Attacke wird ein Angreifer leicht Administrator der Windows-Domäne. Doch weil es technisch sehr schwierig ist, Inhalte des Arbeitsspeichers zu verteidigen, gibt es für die seit mehr als zwei Jahrzehnten bekannte Sicherheitslücke keinen Patch, sondern nur Empfehlungen für eine bessere Organisation der IT. Der ursprünglich sehr aufwendige Pass-the-Hash-Attacke ist heute nur noch eine Sache weniger Klicks. Wir beleuchten die Grundlagen dieses Angriffsvektors. [mehr]