Zufallsorakel


Ein Zufallsorakel (englisch random oracle) werden in der Kryptographie Funktionen genannt, die verwendet werden, um eine ideale kryptographische Hashfunktion zu modellieren. Eine solche perfekte Orakle-Zufallsfunktion gibt für jede Eingabe einen zufälligen Ausgabe zurück, für die gleiche Eingabe aber wieder die gleiches Ausgabe. Sie verhält sich also wie ein Zufallsorakel, daher kommt der Name. Solche Funktionen haben eine starke Kollisionsrestistenz und sind nicht umkehrbar und daher gut als Hashfunktion geeignet.

Siehe auch:
Random Oracle Model

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Gefahrenabwehr im SOC [22.09.2021]

Keine Technologie schützt gegen alle Bedrohungen. Solange menschliche Hacker eine Lücke in der Abwehr finden, müssen ihnen menschliche Cyber-Security-Analysten gegenüberstehen. Sicherheit braucht Experten, die proaktiv Gefahren suchen und Lücken schließen sowie im Ernstfall unterstützend eingreifen. Wie die Spezialisten vorgehen und welche Anforderungsprofile Unternehmen an sie stellen können, zeigt der Fachartikel über Security Operation Center und ihren Mehrwert gegenüber MDR oder MSPs. [mehr]

Grundlagen

Storage-Virtualisierung [16.06.2021]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form. [mehr]