CDA

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Communications Decency Act

Gesetz, das von der amerikanischen Regierung Anfang 1996 in Kraft gesetzt wurde. Es sollte die Verbreitung anstößiger und beleidigender Materialien im Internet oder über Online-Dienste unter drakonische Strafen stellen. Damit wurde eine Welle des weltweiten Protestes von Internet-Fans ausgelöst, die sich mit jeglichen Anfängen von Zensur nicht abfinden wollten. Die Logos umfangreicher Kampagnen (Blue Ribbon, Free Speech) zieren seitdem viele Homepages im WWW. Im Juli 1996 wurde das CDA vom amerikanischen Justizministerium wieder außer Kraft gesetzt. Anlass war die Entscheidung des Bundesgerichtes in Philadelphia, der Klage der Citizens Internet Empowerment Coalition stattzugeben. Demnach verstößt der CDA gegen das Verfassungsrecht der freien Meinungsäußerung. Die Zukunft des CDA lag dann beim Obersten Gerichtshof der USA. Dieser hat das Gesetz im Juli 1997 endgültig außer Kraft gesetzt.

Siehe auch:
PICS
Rating-System

Aktuelle Beiträge

Android 17: Google lässt Apps in Blasen schweben

Mehr Kontrolle über App-Berechtigungen, ein verzögerter Zugriff auf Einmalpasswörter und erste Schutzmechanismen gegen Quantencomputer: Google hat mit Android 17 nicht nur an Komfortfunktionen, sondern auch deutlich an der Sicherheitsarchitektur gearbeitet. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen – und für wen sie zuerst verfügbar sind.